Eröffnungsfest Alte Mälzerei

Ein Fest zur Eröffnung der Alten Mälzerei
Ein Dankesfest, so wurde es von Seiten des Investors der UTB angekündigt. Dank an all die Gruppen bürgerschaftlichen Engagements, die dazu beitrugen,  dass die Alte Mälzerei  zum neuen   kulturellen Zentrum in Lichtenrade geworden ist.
Wie wird solch ein Fest funktionieren in unsicheren Zeiten der Pandemie, war die bange Frage all derer, die gemeinsam binnen gut 2 Monaten geplant, vorbereitet und gestaltet haben: die UTB, der Kulturverein, das Unternehmernetzwerk, der Verein „Flanierrevier Lichtenrade“, die Ökumenische Umweltgruppe, der Wohntisch und viele andere Lichtenrader Gruppen.
Es hat wunderbar funktioniert - sogar das Wetter hat mitgespielt: kein Wind und bis auf einen späten Regenguss schien die Sonne auf die große Bühne, von der viele gute Worte zu hören waren darüber, was möglich ist, wenn Menschen sich für ihr Umfeld einsetzen. Und wenn zur richtigen Zeit der richtige Mensch mit dem nötigen Geld, seinen Ideen und seiner Erfahrung kommt und als Erstes danach fragt, was es denn braucht in diesem Stadtteil. Und wenn auch die kommunalen Politikerinnen und Politiker dieses Projekt gutheißen und unterstützen.
An allen Ständen, an denen ich mich ein wenig aufhielt, war eine gehobene Stimmung zu spüren: ob beim Wohntisch mit den Spielen für Jung und Alt und dem Verein „Gemeinsam Wohnen“ mit seiner geplanten WG für Menschen mit und ohne besonderen Betreuungsbedarf, ob beim Kaffeestand mit den fair gehandelten Produkten oder  der Radwege-Initiative der Ökumenischen Umweltgruppe, ob bei der „Schwimmerei“ und der zukünftigen Kita oder an der festlich gedeckten Tafel vom LebensMittelPunkt an der Seite der nimmermüden Lebensmittel-retter von Foodsharing – überall gab es angeregte Gespräche. Und so viele Stände, dass meine Zeit einfach nicht gereicht hat, um alle zu besuchen.
Es erfolgte der symbolische Spatenstich für  das Areal des „Lichtenrader Reviers“ und seine  4 geplanten Wohnhäuser. Bis dann im Sommer 2024 nicht nur die Wohnungen der 4 Wohnhäuser bezogen sein werden, sondern auch Kita und Schwimmbad ihren Betrieb aufnehmen, eine kleine Sauna, der LebensMittelPunkt, ein Repaircafe, der Multifunktionsraum, ein Biomarkt  und vieles mehr, wird es sicher weitere Anlässe zur Begegnung und zum Feiern geben in diesem neu entstehenden feinen urbanen Quartier.
Margrit Schmidt

 

Rede Reinhart Kraft 28.8.21.pdf
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Fotos unten

1. Vorstellung von Lichtenrader Initiativen (Foto:

    Anne Adamaschek)

2. Die Flying Steps (Foto: Ingolf Grams)

3. Investor Thomas Bestgen (Foto: I.Grams)

4. Spatenstich (Foto: I.Grams)

5. LebensMittelPunkt (Foto: Leon W. Schönau)

6. Foodsharing (Foto: L. W. Schönau)

7. Angelika Schöttler, Klaus Lederer, Thomas

   Bestgen (Foto: I.Grams)

8. Fair Trade-Stand  (Foto:A. Adamaschek)

9. AG Radwegenetz für Lichtenrade;  Ökum. Umweltgruppe (Foto: H. Herzau)

40 Jahre Volksparkverein

Nachwort zur Berichterstattung über den Volkspark im Lichten-rader Magazin 7/2021

Glückwunsch zu 40 Jahren Volks-parkverein. Der Volkspark Lichten-rade ist zu einem Vorzeigestück zivilgesellschaftlichen Engagements geworden. Niemand hätte am Anfang darauf gewettet, dass der Trägerverein solange durchhält und die Pflege dieses Naherholungs-gebietes solange in Bürgerhand bleiben würde. Der Verein hat gezeigt, wozu Bürgergruppen in der Lage sind.
    Ich würde mir allerdings wünschen, dass in der Bericht-erstattung auch der Anfang der Geschichte erwähnt wird. Wie kam denn die Bürgerinitiative zu dem Grundstück? Eigentümerin des Geländes war damals die Ev. Kirchengemeinde Lichtenrade. Der Volkspark wurde möglich durch die Entscheidung der Evangelischen Kirchengemeinde, auf einen ur-sprünglich vorgesehenen dritten Bauabschnitt zu verzichten zu-gunsten eines Naherholungs-gebietes. Das war damals eine hochumstrittene und wirtschaftlich riskante Entscheidung. Vor mehr als vierzig Jahren, am 20.01.1980, beschloss der Gemeindekirchenrat, von der im Flächennutzungsplan vorgesehene Babauung mit ca 300 weiteren Wohnung Abstand zu nehmen, um das gesamte verbliebene Freigelände für Freizeit, Sport und Naherholung zu erhalten. Der Gemeindekirchenrat  erklärte dazu: "Es ist unsere Aufgabe angesichts einer zunehmenden Ausbeutung der Natur und einer immer stärker werdenden Belastung der Umwelt, unsere Dankbarkeit für die Schöpfung in verantwortliches Handeln umzusetzen.“
    Von nun an nahm es die Gemeinde hin, dass das Gelände von Nachbarn aus der Neubau-siedlung  mit Bäumen bepflanzt wurde, obwohl hierdurch faktisch der Wertverlust des 5,6 Hektar großen Grundstücks von Bauland in Grünland eingeleitet wurde. Es kam dann am Ende nach einem jahrelangen Gezerre um den Grundstückswert  eher unverhofft zu einem akzeptablen Erwerb des Volksparkgeländes durch das Land Berlin.  Ein Erfolg hat meistens mehrere Mütter und Väter.
Reinhart Kraft,   Pfarrer i.R.

 

 

 

 

 

 

Lokales Radwegenetz

Ausbau des  Radwegenetzes in Lichtenrade

 

Unsere AG Radwegenetz hat zur Zeit folgende Schwerpunkte:

1.) Wir bemühen uns darum, ein Radwegenetz zu den wichtigsten Knotenpunkten in Lichtenrade (Haltestellen, Einkauf, Schule, Ärzte) zu schaffen. Dazu müssten einige Nebenstraßen mit Kopfstein-pflaster, allen voran die Prinzes-sinnenstraße, fahrradtauglich ge- macht werden. Dies kann nach Auskunft des Straßen- und Grünflächenamtes am umwelt-freundlichsten dadurch geschehen, dass die Steine abgeschliffen oder geschnitten werden, wie es z.B. beim Marienpark in Mariendorf besichtigt werden kann (Eingang Lankwitzer Str. 48).

2.) Wir drängen auf eine Lösung für die für Radfahrer gefährliche Strecke auf dem Lichtenrader Damm zwischen Goethestraße und Grimmstraße südwärts.

3.)Wir untersuchen den zukünftigen Bedarf an Fahrradabstellplätzen am

S-Bahnhof Schichauweg und dem neuen S-Bahnhof Lichtenrade.

4.) Wir setzen uns dafür ein, dass die Bahn das Dach des neuen Bahnhofs Lichtenrade mit Photovoltaik ausrüstet, um mit diesem umweltfreundlich erzeugten Strom Elektroautos und Pedelecs zu versorgen.

5.) Mit anderen Gleichgesinnten verfolgen wir den naheliegenden Gedanken, entlang der Trasse der Dresdner Bahn neben den Lärmschutzwänden einen Nord-Süd Radweg anzulegen.

 

Weitere Interessierte sind herzlich willkommen. Wer unsere Gruppe kennenlernen oder mitmachen möchte, melde sich bei: 

Nachstehend finden Sie unseren Brief vom 26.3.21 an die Mitglieder des Verkehrsausschusses im Berliner Abgeordnetenhaus, worin wir diese bitten, den Antrag der BVV Tempelhof für eine Machbarkeits-studie hinsichtlich einer "Radschnell-verbindung zwischen Lichtenrade und Priesterweg" zu unterstützen.

Radschnellweg, Brief an Sen.Verk.pdf
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Infoveranstaltung Solarstrom

Solarstrom-Produktion in Lichtenrade etablieren!

 

Inzwischen machen die erneuer-baren Energieformen in ganz Deutschland schon fast 43% der Stromproduktion aus. In Berlin ist es weit weniger (4% 2016). Um unseren Beitrag zu leisten, dass sich unsere Erde nicht weiter aufheizt, brauchen wir 100%!

Es ist deutlich zu sehen, dass die Dächer in Lichtenrade noch viel Potenzial bieten. Viele Eigenheim-besitzer brauchen nur noch etwas mehr Vertrauen, dass sich Eigenstromerzeugung wirklich lohnt.

 

Es bieten sich verschiedene Möglichkeiten an:

- in Stecker-Modul für den Balkon,

- eine PV-Anlage auf dem Dach

- eine Mieterstromanlage für ein

  Mehrfamilienhaus,

- ein genossenschaftlicher Zu-

  sammenschluss zu einer Bürger-

  Solaranlage.

 

Wir wollen Lichtenrader Bürgerinnen und Bürger, die schon eine PV-Anlage auf dem Dach haben, gewinnen, ihre Anlage in unserem Lichtenrader Solaratlas zu zeigen. Mit unserem  Portal Lichtenrader Solarmarkt (Lisoma)  (s.unten) wollen wir einen Erfahrungs-austausch ermöglichen und hoffen, persönliche Ansprechpartnerinnen und -partner für interessierte Einsteiger in die Sonnenstrom-produktion zu finden.

 

Zusammen mit dem Grundeigen-tümerverband Lichtenrade fand am 26.10.20 im Ulrich-von-Hutten-Gymnasium eine Informations-veranstaltung statt zu   den oben genannten Themen

Bitte weiterlesen

 

Über das Portal www.lisoma.berlin 

können Sie sich über die Aktivitäten und Pläne der

Solar-AG informieren.

 

Ihre Solar-AG der Ökumenischen Umweltgruppe