Veranstaltung zur Europawahl

Die Ökumenische Umweltgruppe, in Zusammenarbeit mit dem Ulrich-von Hutten-Gymnasium, lud am 10. Mai ein zur Info- und Diskussions-veranstaltung "Lust auf Europa?" 

 

Bericht von Reinhart Kraft

Lust auf Europa ?

Da sage doch keiner, die Menschen in Lichtenrade seien politisch unsensibel. Jedenfalls war das Interesse groß und die Aula der UVH gut gefüllt, als es um die Ver-anstaltung der Ökumenischen Umweltgruppe zur Europawahl ging. Und es hat sich auch niemand langweilen müssen. Nicht nur, weil der Chor der Schule dem Treffen den nötigen Schwung verlieh. Vielmehr hat auch das, was die beiden Frauen auf dem Podium zu sagen hatten, den Verstand und das Gemüt der Zuhörer erreicht. „Wir können uns die Lebensweise, an die wir uns gewöhnt haben, nicht weiter leisten. Wenn wir nicht umkehren zu einem nachhaltigen Wirtschaften, wird ein Großteil unserer Erde in Kürze nicht mehr bewohnbar sein“. Das war die nüchterne Bilanz der Politikwissen-schaftlerin Frau Dr. Auer-Frege vom Bischöflichen Hilfswerk Misereor.

Und die Biologin und Umwelt-aktivistin Frau Saskia Richartz machte deutlich, was das für unsere Landwirtschaft bedeuten würde. „Wir sollten die Agrarsubventionen in der EU so einsetzen, dass die bäuerlichen Kleinbetriebe erhalten bleiben. Sie sind es, die den Boden bearbeiten und die Biodiversität bewahren.“

 

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Interreligiöses Konzert

Die Ökumenische Umweltgruppe lud am Tag der Städtebauförderung (11. Mai) in die Alte Mälzerei in Lichtenrade zum Interreligiösen Konzert:

 

Am Tag der Städtebauförderung zeigte sich die Alte Mälzerei erstmalig nach der Grundinstand-setzung ihren künftigen Nutzern. Sie soll zu einem gemeinsamen Haus für Lichtenrade werden. (siehe Links zu Artikeln unten)

 

Fremde Klänge und Menschen zu treffen und dabei gemeinsame Wurzeln zu entdecken - wie unsere menschliche Verantwortung für die Schöpfung - ist immer eine schöne und bewegende Erfahrung.

Mit wunderbarem Chorgesang erfreuten uns die Kantorei Marien-felde unter der Ltg. von David Menge ebenso wie die eingehenden jiddischen Lieder von Tania Alon, die  von Ira Shiran auf dem Akkordeon begleitet wurde.

Der Gruppe "Bazar Andalus" mit Musik, Gesang und Texten aus Persien und den beiden Derwisch-tänzerinnen Claire Fontanille und Naïma Ferré  wurde ebenfalls begeistert applaudiert.

 

weitere Fotos zum Konzert

 

 

Tag der Städtebauförderung, Lichtenrader Internetzeitung

Alte Mälzerei, Artikel Tagesspiegel

 

 

 

 

 

 

Garten der Saison

Garten der Saison – Anna Stein im Sangershauser Weg übt mit Lichtenradern, wie „Solidarische Landwirtschaft“ funktioniert!

 

Frisches Gemüse, ganz in der Nähe angebaut von der gelernten und erfahrenen Gärtnerin Anna Stein, kann nach Ostern für eine kleine Gruppe von Menschen die saisonale, regionale und ökolo-gische Verpflegung bereichern.

Wie funktioniert das? Man verpflichtet sich für ein Jahr zur Abnahme einer wöchentlichen Kiste, gefüllt mit dem, was gerade reif wird: das fängt Ende April langsam an mit Kräutern, Salat, Spinat, Radieschen, Rhabarber, Grün-spargel und steigert sich zum Sommer zu einer großen Vielfalt wie Bohnen, Kohlrabi, Zucchini, Gurken, Beeren, im Herbst mit Wurzel-gemüsen, Kohl, Rettichen, Kür-bissen und Kartoffeln.

 

Wozu ist das gut? Stadtmenschen kommen in den Genuss von Gemüse, das nur einen kurzen Weg zum Teller zurücklegen muss und die Bäuerin bekommt eine Abnahmegarantie, indem ich ihr das Gemüse und Obst bezahle, monatlich oder im Voraus für das ganze Jahr – auch für die Monate, wo es zwar nichts zu ernten, aber doch zu arbeiten gibt.

Wenn Sie Lust auf solch eine Erzeuger - Verbraucher - Gemein-schaft für ein ganzes Jahr haben: zu der derzeitig 5-köpfigen Gruppe können noch ein paar Menschen hinzukommen!

 

Kontakt über:  <margrit.schmidt@gmx.de> oder Tel.: 742 21 28

 

 

 

 

 

 

 

 

Klima-Fastenaktion 2019

Einladung zur Fastenaktion für Klimaschutz&Klimagerechtigkeit

 

"So viel du brauchst... " - so lautet das Motto der Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit 2019. Es geht darum eigene Ver-haltensmuster in Frage zu stellen und einen klimafreundlichen Lebensstil zu erproben.

Die Ökumenische Umweltgruppe beteiligt sich in diesem Jahr an dieser Aktion und wir möchten Sie ganz herzlich einladen, sich mit uns gemeinsam auf dieses kleine Abenteuer des Alltags einzulassen. Kommen Sie doch am Ende der ersten Fastenwoche am Samstag, 9. März um 18 Uhr in die Salvatorgemeinde zu einer gemeinsamen Suppenmahlzeit, um über die Chancen dieser Zeit zu sprechen. Dann bieten wir  Ihnen ab dem 18. März immer Montags um 18 Uhr in der Kellerbar der Salvatorgemeinde an, zu einem kurzen Erfahrungsaustausch und thematischen Hinweisen zusammen-zukommen.

Vierzehn Kirchen in Deutschland, unter ihnen die EKBO und der Diözesanrat des Erzbistums Berlin, haben ein gemeinsames Angebot organisiert, das sich auch im Internet unter "www.klimafasten. de" finden lässt. Über sieben Wochen hinweg werden Anregungen gegeben, wie Sie anders einkaufen, unterwegs sein, weniger Energie verbrauchen und kochen können, um so einen Beitrag zur Ver-kleinerung Ihres ökologischen Fußabdrucks und zur Bewahrung der Schöpfung zu leisten.

 

Für das Team der Ökumenischen Umweltgruppe

Dr. Georg Wagener-Lohse

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