10 Jahre Ökum.Umweltgruppe

Nach 10 Jahren - was war, was ist und was will die Ökumenische Umweltgruppe ?

Nichts fällt direkt vom Himmel. Alles hat seine Wurzeln. In den achtziger Jahren – noch vor dem Fall der Mauer - gab es in Europa eine wache ökumenische Reformbewe- gung unterwegs nach „Gerechtig- keit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung". Das hat viele Menschen innerhalb und außerhalb der Kirche inspiriert.

So auch in Lichtenrade am  9.01.07.

Wir waren eine Handvoll Leute und lasen den Klimabericht der Vereinten Nationen. Wir waren erschrocken, was da auf unsere Erde zukommen kann. Wir began- nen zu begreifen, dass da etwas aus dem Ruder läuft mit unserer Wirtschaft, mit unserem Konsum und mit unseren Lebensge-wohnheiten. Und wir versuchten, uns der Frage zu stellen: was bedeutet in diesem Fall Umkehr zu Gott?

So kam es in enger Zusammen-arbeit mit der evangelischen und der katholischen Gemeinde im Januar 2008 zur „Klimakonferenz" in Lichtenrade mit Empfehlungen an die Bezirkspolitik, an die eigene Gemeinde und den persönlichen Lebensstil. Diese lokale „Klima-konferenz" setzte sich u.a. dafür ein, die ehemalige Straßen-bahnverbindung zwischen Alt-Ma-riendorf und Lichtenrade wieder in Betrieb zu nehmen und zum BER weiterzuführen. 

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Einladung Neujahrsempfang

Liebe Nachbarn und Freunde in Lichtenrade !

Anlässlich des zehnjährigen Beste- hens der Ökumenischen Umwelt-gruppe laden wir Sie herzlich ein zum

 

  NEUJAHRSEMPFANG 2017

 

    am Dienstag, 17. Januar,

           um 18:00 Uhr

im Gemeindesaal Goltzstr. 33

 

Wir werden Ausschnitte des Films "Before the flood" (dt. Version), einem aktuellen Film (Okt.2016) zum Klimawandel von Leonardo   diCaprio  sehen und uns darüber austauschen. Wir möchten mit Ihnen über eine Idee zur weiteren Entwicklung in Lichtenrade spre- chen.

Und wir möchten mit Ihnen anstoßen auf ein gutes neues Jahr.

Trauen Sie sich, hereinzuschauen und lassen Sie sich überraschen !

 

Reinhart Kraft

für das Team der Ökumenischen Umweltgruppe

 

 

Nachhaltige Innovationen

Gruppenbild der Ökumenischen Umweltgruppe

Bahnhofstraße Lichtenrade meets Smart City.

Noch der alte Senat von Berlin hat im Juni diesen Jahres den Entwurf für ein „Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm“ vorgelegt. Hier werden Maßnahmen der Energieeffizienz, der Gebäude-sanierung und der Mobilität be- schrieben, die nötig sind, um die Folgen des Klimawandels auf ein erträgliches Maß zu begrenzen. Ausgehend von diesem Programm hat die Ökumenische Umweltgruppe darüber nachgedacht, welche nach- haltigen Innovationen im Rahmen des Förderprogramms „Aktive Zentren" evtl. für die Bahnhofstraße denkbar und wünschenswert sein können.

 

Handlungsfeld erneuerbare Energien.

Berlin drängt darauf, dass vor allem die Dächer landeseigener öffent-licher Gebäude zur Gewinnung von Solarenergie genutzt werden. In Lichtenrade kommt insbesondere das Ulrich-von-Hutten Gymnasium hierfür in Betracht. Auch Strom aus Solarenergie auf den Dächern der Parkhäuser könnte für die Attrak-tivität und die Qualität dieser Straße genutzt werden. Wenn ein Neubau des S-Bahnhofs unumgänglich ist, sollten auch diese Dachflächen mit Solaranlagen ausgestattet werden.

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Gedanken nach der Wahl

Die Sehnsucht nach einer heilen Welt und die Zumutung einer globalen Nachbarschaft

In unserer Sitzung am 20. September diskutierte die öku- menische Umweltgruppe das Wahl- ergebnis in Berlin und das Erstarken rechtskonservativer Bewegungen in Europa. Das Einführungsreferat hielt Pfarrer i.R. Reinhart Kraft:

Und Gott der Herr sprach zu Abraham: Geh aus deinem Vater- land und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Haus in ein Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zu einem großen Volk machen und will dich segnen und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.

Am Anfang dessen, was wir Heilsgeschichte nennen, soll einer seine Heimat verlassen. Ihm wird ein Aufbruch ins Ungewisse zugemutet. Er soll die Sicherheit und Bequemlichkeit seiner Sippe hinter sich lassen, er soll nach vorne schauen und sich aufmachen in ein Land, das er nicht kennt. Er soll sich leiten lassen von Gott und dem vertrauen, was ihm begegnen wird. Und er soll Nachfolger finden, die ebenso bereit sind zum Aufbruch auf dem Weg zum neuen Land. Und darin, so sagt der Bibeltext, liegt eine Verheißung für die Weltge-meinschaft. Wie verträgt sich das aber mit unserem eigenen Bedürfnis nach Heimat und Geborgenheit?

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