Globaler Klimastreik am 25.9.

Die Klimabewegung ist noch da und kämpft weiter für ihre Ziele!

Für viele von uns, die darauf vertraut haben, dass diese erste große Demonstration für das Klima in Zeiten von Corona gut und umsichtig organisiert sein würde, war klar: da gehen wir hin! Gemeinsam mit „ChurchforFuture“ und den vielen, vielen anderen - Jungen wie Alten.

Es tat gut zu sehen, dass die Bewegung noch da ist nach den langen Monaten der Pandemie, in denen FridaysforFuture der Aktionsform der Demonstration beraubt war.  Manche hatten schon das Scheitern der Bewegung an die Wand gemalt.

 

Die beiden jugendlichen Kletterer, die normalerweise von Bäumen oder Laternen aus ihre Botschaft sichtbar machen, brachten in einem kurzen Redebeitrag auf Englisch, Chinesisch und Deutsch auf den Punkt, worum es geht, wenn wir erreichen wollen, dass sich unsere Erde nicht um mehr als 1,5 C° erwärmt: unser Budget an CO2 wird in wenigen Jahren verbraucht sein – es muss so teuer werden, weiter auf Verbrennung zu setzen, dass mit aller Kraft in andere Wege investiert wird.

In anderen Redebeiträgen wurde daran appelliert, dass es bei aller Anstrengung und Verausgabung im Kampf für unsere Lebensgrundlagen wichtig ist, achtsam mit den eigenen Kräften zu haushalten, um keinen Schaden zu nehmen.

 

Und in Luisa Neubauers kämpferischer Rede (siehe die Links unten) ging es um Hoffnung in dieser Zeit der Krise: wir seien selbst der Grund der Zuversicht, denn wir glauben, dass es noch möglich ist, das Blatt zu wenden und wir sind noch da als Bewegung – „aber sowas von da“!

Für die Bundestagswahl im kommenden Jahr forderte sie, sich dafür einzusetzen, dass jede demokratische Partei einen Plan zur Einhaltung des 1,5-Grad-Zieles haben solle.

 

Margrit Schmidt

 

Luisa Neubauers Rede als Text.pdf
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Infoveranstaltung Solarstrom

Solarstrom-Produktion in Lichtenrade etablieren!

Inzwischen machen die erneuer-baren Energieformen in ganz Deutschland schon fast 43% der Stromproduktion aus. In Berlin ist es weit weniger (4% 2016). Um unseren Beitrag zu leisten, dass sich unsere Erde nicht weiter aufheizt, brauchen wir 100%!

Es ist deutlich zu sehen, dass die Dächer in Lichtenrade noch viel Potenzial bieten. Viele Eigenheim-besitzer brauchen nur noch etwas mehr Vertrauen, dass sich Eigenstromerzeugung wirklich lohnt.

 

Es bieten sich verschiedene Möglichkeiten an:

- in Stecker-Modul für den Balkon,

- eine PV-Anlage auf dem Dach

- eine Mieterstromanlage für ein

  Mehrfamilienhaus,

- ein genossenschaftlicher Zu-

  sammenschluss zu einer Bürger-

  Solaranlage.

 

Wir wollen Lichtenrader Bürger, die schon eine PV-Anlage auf dem Dach haben, gewinnen, ihre Anlage in unserem Lichtenrader Solaratlas zu zeigen. Mit unserem  Portal Lichtenrader Solarmarkt (Lisoma)  (s.unten) wollen wir einen Erfahrungsaustausch ermöglichen und hoffen, persönliche Ansprech-partner für interessierte Einsteiger in die Sonnenstromproduktion zu finden.

 

Zusammen mit dem Grundeigen-tümerverband Lichtenrade findet eine Informationsveranstaltung statt zu   den oben genannten Themen am 26. Oktober 2020 von 18-20 Uhr  im Ulrich-von-Hutten-Gymnasium, Rehagener Str.

 

Über das Portal https://www.lisoma.berlin können Sie die Veranstaltung  im Livestream verfolgen.

 

Ihre Solar-AG der Ökumenischen Umweltgruppe

 

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Lokales Radwegenetz

Lokales Radwegenetz für Lichtenrade

Mit seinen circa 50.000 Bewohnern und seinem ausgedehnten Straßennetz gleicht der Ortsteil Lichtenrade einer deutschen Kleinstadt. Dieser Ortsteil eignet sich in jeder Hinsicht dafür, die Wege des täglichen Bedarfs mit dem Fahrrad zu erledigen.

Die Ökumenische Umweltgruppe hat deshalb noch einmal genauer untersucht, welche organischen Radverkehrswege auf Neben-strecken sich für Lichtenrade anbieten.

Insbesondere nachdem jetzt auch die Bahnhofstraße für den Radverkehr ertüchtigt wird, liegt es  nahe, die Knotenpunkte des Ortsteils (Haltestellen, Schulen, Kindergärten, Arztpraxen und Geschäfte) durch ein lokales Radwegenetz zu verknüpfen. Es zeigt sich, dass hierfür keine neuen Radwege angelegt werden müssen. Es würde genügen, einige Kopfstein-Straßenabschnitte mit einer fahrradtauglichen Oberfläche zu versehen. So würden Lücken geschlossen und es ergeben sich organische Verbindungen. Es handelt sich nach unseren Untersuchungen um die Lessingstraße, die Prinzessinnenstraße, der südliche Teil der Paplitzer Straße, die Petkusser Straße, die Mozartstraße sowie das Teilstück der Rehagener Straße zwischen Goltzstr. und Bahnhofstraße.
Die Ökumenische Umweltgruppe hat sich in dieser Frage bereits mit Bezirksverordneten aus dem Verkehrsausschuss getroffen, um dieses Anliegen auf den Weg zu bringen.

 

Reinhart Kraft

 

zu ertüchtigende Straßen in Lichtenrade
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Lebensmittel aus der Region

Lebensmittel aus regionaler Landwirtschaft für Lichtenrade!


Ein gutes Essen soll auch gut sein für die Landwirte, für das Vieh und für den Acker. Das kann man von der vorherrschenden industriell organisierten, agrochemischen Landwirtschaft leider nicht sagen. Sie tut den Böden und den Gewässern nicht gut, zerstört die Artenvielfalt und befördert das Sterben kleinbäuerlicher Betriebe überall auf der Welt.

Wir denken, es geht auch anders und haben eine Arbeitsgruppe „Landwirtschaft und Lebensmittel“ gegründet. Inspiriert vom „Berliner Ernährungsrat“ möchten wir, dass auch in Lichtenrade ein „LebensMittelPunkt“ entsteht, in dem nicht nur ökologisch erzeugte, möglichst regionale Lebensmittel angeboten werden, sondern auch Informationen ausgetauscht werden: über Vielfalt und Genuss in einer Esskultur, die uns den Wert von Lebensmitteln schätzen lehrt und über unsere Möglichkeiten, nachhaltige Landwirtschaft zu stärken, sowohl durch unsere Essgewohnheiten, als auch durch politisches Handeln.

Die Alte Mälzerei mit den Küchen von Suppenküche und VHS, dem Kindermuseum unterm Dach und seinem Themenschwerpunkt Ernährung, sowie die neu entstehenden Wohnquartiere mit vielen jungen Familien lassen hoffen, dass die Zeit reif ist für solch einen Laden besonderer Art...    

 

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