Resolution zum Ev.Kirchentag

Klimaschutz duldet keinen Aufschub
40% der Deutschen Treibhausgas-emissionen stammen aus dem Bereich der Energiewirtschaft – 1990 wie auch  2014. Bei der Stromer-zeugung stammt der überwiegende Teil (80%) aus Braun- und Stein-kohlekraftwerken. Immerhin konn- ten hier seit 1990 absolut schon 23% reduziert werden. Der nationale Klimaschutzplan sieht jedoch eine weitere Halbierung bis 2030 vor. Wie sollte dies ohne die zügige Abschaltung von Kohlekraftwerken erreicht werden? Wie sollte dies wiederum ohne einen sozialver-träglichen Ausstiegsplan – konkret für die Lausitz – möglich sein? Um 95% CO2-Minderung bis 2050 zu schaffen, muss der Kohleausstieg bis 2035 geschafft sein und die Hälfte der Kraftwerke bis 2025 abge- schaltet werden.
Diese gemeinsam von Ökumenischer Umweltgruppe Lichtenrade, Klima-Allianz und MISEREOR in einer Resolution eingebrachte Forderung  hat der Deutsche Evangelische Kirchentag am Donnerstag, 25. Mai 2017 angenommen.
Dr.-Ing. Georg Wagener-Lohse

 

 

Wortlaut der Resolution  s.unten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Resolution zur Braunkohle
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Entwicklung Bahnhofstraße

Die Bahnhofstraße als Einbahnstraße - eine verrückte Idee oder eine komfortable Lösung?

Die Bahnhofstraße hat zwei Gesichter. Einerseits ist sie eine bewohnte Geschäftsstraße mit Schulen, diversen Arztpraxen, Restaurants und anderen Dienst-leistern. Andererseits ist sie eine stark befahrene Hauptverkehrs-straße. Der Verkehr hat in den letzten Jahren stark zugenommen, die Straße ist laut und unüber-sichtlich geworden. Mit der Dresdner Bahn und der Schließung des Bahnübergangs Wolziger Zeile wird der Motor-verkehr weiter zunehmen. Das mit der Untersuchung beauf-tragte Planungsbüro rechnet mit 10.000 bis 12.000 Fahrzeug-bewegungen täglich. Wohl alle, die in der Bahnhofstraße wohnen, zum Arzt gehen oder einkaufen, wünschen sich eine ruhigere und entspannte Atmosphäre. Man träumt von der Bahnhofstraße als einer Flaniermeile mit besonderem Flair. Und zugleich ist es unerlässlich, dass man die Geschäfte und Arztpraxen auch mit dem Auto erreichen kann. Für die Stadtplaner stellt sich nun die Aufgabe, einen Kompromiss zwischen den beiden Funktionen dieser Straße zu finden.

In diesem Zusammenhang ist die Frage aufgetaucht, ob es nicht vorteilhaft wäre, wenn der Verkehr auf der Bahnhofstraße nur in einer Spur und in einer Richtung fließen würde. Es entstünde ein Einbahn-straßenring über Bahnhofstraße, Zescher Straße und Goltzstraße oder Bahnhofstraße, Briesingstraße und Goltzstraße.

Was auf den ersten Blick wie eine verrückte Idee erscheint....

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Fahrradexkursion 2017

Gruppenbild der Ökumenischen Umweltgruppe

Achtung, Radler!

Die Ökumenische Umweltgruppe schwingt sich wieder auf ihre Draht- esel.

Wir wollen in diesem Jahr in der Zeit vom 1. bis zum 4. September eine Radtour von Wittenberg nach Dresden auf dem Elbe-Radweg unternehmen.

Stichpunkte: Reformation, Kultur, Umwelt.

Die täglich zurückzulegende Strecke wird ca. 50 km betragen.

Interessiert?

Dann melden Sie sich bitte bis zum 15. Mai 2017 bei

 

Hans Streu.

Telefon: 7 43 51 03

e-mail: hansstreu@gmx.net

 

10 Jahre Öku.Umweltgruppe

Nach 10 Jahren - was war, was ist und was will die

Ökumenische Umweltgruppe ?

Nichts fällt direkt vom Himmel. Alles hat seine Wurzeln. In den achtziger Jahren – noch vor dem Fall der Mauer - gab es in Europa eine wache ökumenische Reform-bewegung unterwegs nach „Gerech- tigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung". Das hat viele Menschen innerhalb und außerhalb der Kirche inspiriert.

So auch in Lichtenrade am  9.01.2007.

Wir waren eine Handvoll Leute und lasen den Klimabericht der Verein- ten Nationen. Wir waren er- schrocken, was da auf unsere Erde zukommen kann. Wir begannen zu begreifen, dass da etwas aus dem Ruder läuft mit unserer Wirtschaft, mit unserem Konsum und mit unseren Lebensgewohnheiten. Und wir versuchten, uns der Frage zu stellen: was bedeutet in diesem Fall Umkehr zu Gott?

So kam es in enger Zusammenar- beit mit der evangelischen und der katholischen Gemeinde im Januar 2008 zur „Klimakonferenz" in Lichtenrade mit Empfehlungen an die Bezirkspolitik, an die eigene Gemeinde und den persönlichen Lebensstil. Diese lokale „Klima-konferenz" setzte sich u.a. dafür

ein, die ehemalige Straßenbahnver-bindung zwischen Alt-Mariendorf und Lichtenrade wieder in Betrieb zu nehmen und zum BER weiterzu- führen. 

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