Bauernmarkt und Film

Gruppenbild der Ökumenischen Umweltgruppe

Bauernmarkt und Film an der Alten Mälzerei am 30. 9. 17 – die Ökumenische Umweltgruppe Lichtenrade lädt ein.

LEBENSmittel sind nicht nur ein notwendiger Brennstoff für unser Leben, sondern haben viel mit Genuss und Gemeinschaft, aber auch mit Gerechtigkeit zu tun. In einer Welt, in der Lebensmittel im Überfluss produziert werden, wie geht es da eigentlich denen, die dafür sorgen, dass wir Brot, Butter und Käse, Obst und Gemüse, Fleisch, Wein und Bier genießen können?

Mit dieser Frage beschäftigen wir uns am

Sonnabend, 30. September 2017 

von 16 - 20 Uhr, auf dem Platz vor der Alten Mälzerei.

Zeitlicher Ablauf:

16:00 – 18:00 Uhr:

Bauern aus der Region verkaufen Kartoffeln, Obst und Gemüse, Käse und Nüsse. Ein Fairtrade-Stand,  Vertreterinnen der Tempelhof- Schöneberger Botschafter für „Food-sharing“ (foodsharing.de), das Fair-foodbike (fairfoodbike.de), ein Imkler aus Lichtenrade,  die Frei- willige Feuerwehr mit Spielan-geboten für Kinder.
Für musikalische Untermalung sorgt das Theisen Trio Green&Blue
(www. simontheisen.com)

18:00 Uhr - 19:30 Uhr: Film-Doku „BAUER UNSER, Billige Nahrung – teuer erkauft“ (2016)

Der Film der Wiener Produktions-firma Allegro Film („We Feed the World“ „More than Honey“), Regie: Robert Schabus, erzählt von den gegenwärtigen Nöten der Bauern, ob sie nun konventionell oder öko-logisch wirtschaften.

Im Anschluss beantworten Vertreter aus der Landwirtschaft  Ihre Fragen. Gemeinsam werden wir den Abend ausklingen lassen.

Der Eintritt zu Markt und Kino ist frei!

Wir freuen uns über regen Besuch zu dieser Veranstaltung bei hoffentlich wunderbarem Wetter.

Ihre

Ökumenische Umweltgruppe

 

 

 

Flyer zur Veranstaltung
Bauernmarkt und Film.pdf
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Resolution zum Ev.Kirchentag

Klimaschutz duldet keinen Aufschub

40% der Deutschen Treibhausgas-emissionen stammen aus dem Bereich der Energiewirtschaft – 1990 wie auch  2014. Bei der Stromerzeugung stammt der überwiegende Teil (80%) aus Braun- und Steinkohlekraftwerken. Immerhin konnten hier seit 1990 absolut schon 23% reduziert werden. Der nationale Klimaschutz-plan sieht jedoch eine weitere Halbierung bis 2030 vor. Wie sollte dies ohne die zügige Abschaltung von Kohlekraftwerken erreicht werden? Wie sollte dies wiederum ohne einen sozialverträglichen Ausstiegsplan – konkret für die Lausitz – möglich sein? Um 95% CO2-Minderung bis 2050 zu schaffen, muss der Kohleausstieg

bis 2035 geschafft sein und die Hälfte der Kraftwerke bis 2025 abge schaltet werden.

Diese gemeinsam von Öku-menischer Umweltgruppe Lichten-rade, Klima-Allianz und MISEREOR in einer Resolution eingebrachte Forderung  hat der Deutsche Evangelische Kirchentag am Donnerstag, 25. Mai 2017 ange-nommen.

 

Dr.-Ing. Georg Wagener-Lohse

Wortlaut der Resolution  s.unten

 

Resolution zur Braunkohle
170517 Allianz_ÖUL_ V.SDG-002 Kopie.p
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Entwicklung Bahnhofstraße

Die Bahnhofstraße als Einbahnstraße - eine verrückte Idee oder eine komfortable Lösung?

Die Bahnhofstraße hat zwei Gesichter. Einerseits ist sie eine bewohnte Geschäftsstraße mit Schulen, diversen Arztpraxen, Restaurants und anderen Dienst-leistern. Andererseits ist sie eine stark befahrene Hauptverkehrs-straße. Der Verkehr hat in den letzten Jahren stark zugenommen, die Straße ist laut und unüber-sichtlich geworden. Mit der Dresdner Bahn und der Schließung des Bahnübergangs Wolziger Zeile wird der Motor-verkehr weiter zunehmen. Das mit der Untersuchung beauf-tragte Planungsbüro rechnet mit 10.000 bis 12.000 Fahrzeug-bewegungen täglich. Wohl alle, die in der Bahnhofstraße wohnen, zum Arzt gehen oder einkaufen, wünschen sich eine ruhigere und entspannte Atmosphäre. Man träumt von der Bahnhofstraße als einer Flanier-meile mit besonderem Flair. Und zugleich ist es unerlässlich, dass man die Geschäfte und Arztpraxen auch mit dem Auto erreichen kann. Für die Stadtplaner stellt sich nun die Aufgabe, einen Kompromiss zwischen den beiden Funktionen dieser Straße zu finden.

In diesem Zusammenhang ist die Frage aufgetaucht, ob es nicht vorteilhaft wäre, wenn der Verkehr

auf der Bahnhofstraße nur in einer Spur und in einer Richtung fließen würde. Es entstünde ein Einbahn-straßenring über Bahnhofstraße, Zescher Straße und Goltzstraße oder Bahnhofstraße, Briesingstraße und Goltzstraße.

Was auf den ersten Blick wie eine verrückte Idee erscheint....

 

 

 

 

 

10 Jahre Öku.Umweltgruppe

Nach 10 Jahren - was war, was ist und was will die

Ökumenische Umweltgruppe ?

Nichts fällt direkt vom Himmel. Alles hat seine Wurzeln. In den achtziger Jahren – noch vor dem Fall der Mauer - gab es in Europa eine wache ökumenische Reform-bewegung unterwegs nach „Gerech- tigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung". Das hat viele Menschen innerhalb und außerhalb der Kirche inspiriert.

So auch in Lichtenrade am  9.01.2007.

Wir waren eine Handvoll Leute und lasen den Klimabericht der Verein- ten Nationen. Wir waren er- schrocken, was da auf unsere Erde zukommen kann. Wir begannen zu begreifen, dass da etwas aus dem Ruder läuft mit unserer Wirtschaft, mit unserem Konsum und mit unseren Lebensgewohnheiten. Und wir versuchten, uns der Frage zu stellen: was bedeutet in diesem Fall Umkehr zu Gott?

So kam es in enger Zusammenar- beit mit der evangelischen und der katholischen Gemeinde im Januar 2008 zur „Klimakonferenz" in Lichtenrade mit Empfehlungen an die Bezirkspolitik, an die eigene Gemeinde und den persönlichen Lebensstil. Diese lokale „Klima-konferenz" setzte sich u.a. dafür

ein, die ehemalige Straßenbahnver-bindung zwischen Alt-Mariendorf und Lichtenrade wieder in Betrieb zu nehmen und zum BER weiterzu- führen. 

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