2022: 15 Jahre Ökumenische Umweltgruppe                  

Die Ökumenische Umweltgruppe Lichtenrade ist ein Kreis von Menschen, der sich aktiv einsetzt für den Umweltschutz und eine nachhaltige Lebensweise. Die Gruppe ist 2007 innerhalb der evangelischen und der katholischen Gemeinde unter dem Eindruck des Klimawandels entstanden. Von Anfang an gehören aber auch Menschen ohne kirchliche Bindung zu uns. Wir versuchen, konkrete Schritte nachhaltigen Lebens im persönlichen und politischen Bereich auf den Weg zu bringen. Dazu treffen wir uns jeden dritten Dienstag des Monats von 19:00 bis 21:00 Uhr im evang. Gemeindehaus Goltzstr. 33 in Lichtenrade.

 

Wenn Sie Lust haben, unsere Arbeit kennenzulernen, sind Sie herzlich eingeladen. 

Melden Sie sich bitte vorher an unter der  Mailadresse: kontakt(at)oekumenische-umweltgruppe-lichtenrade.de

 

2021/22 sind unsere Projekte:

  • AG Radwegenetzausbau in Lichtenrade und von Lichtenrade nach Schöneberg
  • Beteiligung am Aktionsbündnis LebensMittelPunkt, um die Ernährungswende voranzubringen

Wir finanzieren unsere Aktivitäten durch eine am persönlichen "Umweltverbrauch" (ökologischer Fußabdruck) orientierte Klimasteuer und über Spenden.

Über einen Newsletter informieren wir alle Interessierten über geplante Aktionen und Veranstaltungen. 

 

Lichtenrader Plädoyer für einen „Nord-Süd-Radweg“

Mehr und mehr Verkehrsteilnehmende aus dem Süden Tempelhofs wollen das Fahrrad auch für längere Wege in die Innenstadt nutzen. Es fehlt eine durchgängige Radverbindung zwischen Priesterweg und Lichtenrade. Wir plädieren für einen ergänzenden Radweg entlang der Bahntrasse der S2 abseits der Hauptverkehrsstraßen. Ein solcher „grüner“ Radweg lässt sich durch Ver-knüpfung vorhandener Nebenstraßen mit geringem Aufwand realisieren. Die Radfahrenden überqueren bei dieser Streckenführung weniger Kreuzungen und sind dem Lärm, den Abgasen und dem Feinstaub weit weniger ausgesetzt als bei einer Fahrroute entlang der Hauptverkehrsstraßen. Bekanntlich hat der Senat das Projekt eines Radschnellweges entlang der Bahntrasse bereits  geprüft und - hauptsächlich aus Kostengründen - abgelehnt; wir plädieren hier jedoch nicht für den Neubau eines Radweges sondern für die Aktivierung vorhandener Straßen und Fahrwege.
Dieser Streckenvorschlag verbindet alle Bahnhöfe der S2 zwischen Priesterweg und Lichtenrade, ist 11,2 km lang und erschließt eine Vielzahl von Wohn- und Gewerbegebieten im Westen des Bezirks Tempelhof-Schöneberg. Der Vorschlag ist als ein Projekt zu betrachten, das jeweils abschnittsweise realisiert werden kann.



Zwischen S-Bhf. Priesterweg und S-Bhf. Attilastraße zweigt der Radweg am S-Bhf. Priesterweg vom Radschnellweg 6 ab und wird über den Prellerweg an das neue Stadtquartier „Marienhöfe“ herangeführt. Hier ist eine Lösung zu suchen, den Radweg mit dem bereits projektierten Fuß- und Radweg durch die „Marienhöfe“ zu verbinden und dann zum S-Bhf. Attilastraße weiterzuführen.
Zwischen dem S-Bhf. Attilastraße und dem S-Bhf. Marienfelde verläuft der „Nord-Süd-Radweg“ vom S-Bhf. Attilastr. auf dem Mariendorfer-Hafen-Weg, überquert den Teltowkanal und verfolgt diesen Weg weiter bis zur Lankwitzer Brücke. Hier ist zu prüfen, ob eine direkte Radwegverbindung zum Trachenbergring geschaffen werden kann.
Zwischen dem S-Bhf. Marienfelde und dem S-Bhf. Buckower Chaussee läuft der Radweg vom S-Bhf. Marienfelde über die Bahnstraße und die Albanstraße bis zur Säntisstraße. Ausgehend von der dortigen Straßenunterführung sollte der Radweg östlich der Bahnlinie über das dort befindliche Industriegelände bis zur geplanten Straßenbrücke am S-Bhf. Buckower Chaussee fortgeführt werden.
Zwischen S-Bhf. Buckower Chaussee und S-Bhf. Schi-chauweg sollte der Radweg zunächst östlich unter der geplanten Straßenbrücke Buckower Chaussee hindurchgeführt werden. Der im weiteren Verlauf vorhandene Fahrweg zwischen dem P+R-Platz am S-Bhf. Buckower Chaussee und dem Dörfelweg ist als Radweg auszubauen.
Für den Abschnitt zwischen S-Bhf. Schichauweg und S-Bhf. Lichtenrade sollte die Nuthestraße als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen werden.

Verantwortlich für diesen Vorschlag ist die „Ökumenische Umweltgruppe Lichtenrade“.
Bei Fragen melden Sie sich bitte mit einer Mail an: <kontakt@oekumenische-umweltgruppe-lichtenrade.de>