Einladung zum kl. Chorfest

Die Ökumenische Umweltgruppe lädt ein zum kleinen Chorfest am 28. Januar 2018 um 17 Uhr in die Salvatorkirche

Religionen loben die Schöpfung – viele Stimmen, ein Geist.

"Oἰκουμένη" oder "oikouménē" stammt aus der griechischen Sprache und steht für die "bewohnte [sc. Erde]" oder den "Erdkreis". Im engeren Sinne verwenden wir es heute für die Zusammenarbeit der christlichen Kirchen, wie sie auch in unserer Umweltgruppe gelebt wird. Christen sind nicht die einzigen religiösen Menschen, die den Erdkreis bewohnen. Besonders drei Religionen stehen durch den gemeinsamen Stammvater Abraham in einer engen historischen Be-ziehung. Über den jüdisch-christlichen Dialog hinaus gilt es nun auch in Zeiten der Abgrenzung Islamgemeinden zu entdecken. 

Musik verbindet Menschen über Grenzen hinweg, weil sie uns auf einer tieferen Ebene berührt. Verschiedene Klänge können uns auch einen Zugang zur Kultur anderer Menschen eröffnen, die sich vielleicht gerade in unserer Kultur auch (noch) nicht heimisch fühlen. Wir wollen deshalb aufeinander zugehen und uns in einem kleinen Chorfest gegenseitig zuhören.

 

 

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Bericht: Bauernmarkt/Film

Gruppenbild der Ökumenischen Umweltgruppe

Fröhlicher Ernst – Erster Bauernmarkt vor der Mälzerei

Am Vortag noch der besorgte Blick auf die Wetterprognose und dann wurde es doch ein leuchtender Herbsttag. Und so kamen erfreulich viele Besucher auf den Bauernmarkt vor der alten Mälzerei. Jung und Alt genoss die wärmende Sonne und das besondere Flair dieses Platzes vor dem eindrucksvollen Gebäude. Zu den Klängen der Jazzband im Hintergrund ließ es sich ganz entspannt an den Marktständen bummeln, die Angebote aus dem Umland beschnuppern oder erwerben. Einige setzten sich zu einem Plausch mit Freunden auf die bereitgestellten Bänke, andere ließen sich schmecken, was da an Süßem oder Deftigen vorbereitet war. Und fast jede und jeder fand etwas für die mitgebrachten Einkaufsbeutel: Kartoffeln, Gemüse, Honig, Nüsse oder Schokolade. Es war tatsächlich ein ganz ordentlicher kleiner Bauernmarkt zusammen- gekommen: Bauer Volker Wolters-dorff aus Blankenfelde verkaufte z.B. Kartoffeln, rote Bete und Kürbisse, Vivian Böllersen ihre Walnüsse, Imker Carlo Wolf-Gersdorff aus Lichtenrade seinen Honig. Die Märkische Kiste aus der Motzener Straße bot eine große Vielfalt an frischem Gemüse, der Fairtrade Stand von Gabriela Brauer Kaffee, Tee, Kakao und vieles mehr.

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siehe auch Film in Mediathek

Flyer zur Veranstaltung
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Elbe-Radtour 2017

Von Wittenberg bis Dresden

vom 1. bis 4. September 2017.

Die ökumenische Umweltgruppe war wieder unterwegs...

Wir müssen uns einmal im Jahr durchlüften, heraus aus dem Mief der Großstadt, entlang an Flüssen, durch Wiesen und kleine malerische Ortschaften radeln, tief durchatmen, die Augen für die Schönheit der Natur öffnen und die Gemeinschaft mit lieben Menschen außerhalb von Sitzungen und Umweltaktivitäten genießen.

174 km legen wir in diesem Jahr auf dem Elbe-Radweg, einem der schönsten Wege für Pedalisten, von Lutherstadt Wittenberg nach Dresden zurück.

Wittenberg bietet im Rahmen des Reformationsjubiläums eine Vielzahl von Informationen und regt den Appetit auf weitere Besuche an.

Um die Muskeln nicht zu überfordern, legen wir auf der ersten Etappe nach Pretzsch nur  37

km zurück. Dieser kleine Ort hat eine so interessante Geschichte, dass sich ein Blick in das Lexikon lohnt.

Vor dem Start zu jeder neuen Etappe freuen wir uns auf die Morgenandachten, die uns Reinhart Kraft hält. Heute führt er uns noch einmal die Situation des selbst-zweifelnden Martin Luther und seinen Weg aus der Angst vor einem strafenden Gott vor Augen. Der Reformator hat diesen Weg  durch das Studium der Paulusbriefe gewonnen.

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10 Jahre Ökum.Umweltgruppe

Nach 10 Jahren - was war, was ist und was will die

Ökumenische Umweltgruppe ?

Nichts fällt direkt vom Himmel. Alles hat seine Wurzeln. In den achtziger Jahren – noch vor dem Fall der Mauer - gab es in Europa eine wache ökumenische Reform-bewegung unterwegs nach „Gerech- tigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung". Das hat viele Menschen innerhalb und außerhalb der Kirche inspiriert.

So auch in Lichtenrade am  9.01.2007.

Wir waren eine Handvoll Leute und lasen den Klimabericht der Verein- ten Nationen. Wir waren er- schrocken, was da auf unsere Erde zukommen kann. Wir begannen zu begreifen, dass da etwas aus dem Ruder läuft mit unserer Wirtschaft, mit unserem Konsum und mit unseren Lebensgewohnheiten. Und wir versuchten, uns der Frage zu stellen: was bedeutet in diesem Fall Umkehr zu Gott?

So kam es in enger Zusammenar- beit mit der evangelischen und der katholischen Gemeinde im Januar 2008 zur „Klimakonferenz" in Lichtenrade mit Empfehlungen an die Bezirkspolitik, an die eigene Gemeinde und den persönlichen Lebensstil. Diese lokale „Klima-konferenz" setzte sich u.a. dafür

ein, die ehemalige Straßenbahnver-bindung zwischen Alt-Mariendorf und Lichtenrade wieder in Betrieb zu nehmen und zum BER weiterzu- führen. 

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