Fest der Kirchen am 8.9.18

Ökumenische Umweltgruppe Lichtenrade auf dem Fest der Kirchen

Am Sonnabend, 8. September 2018 findet auf dem Alexanderplatz zwischen Weltzeituhr und Brunnen der Völkerfreundschaft wieder das Fest der Kirchen statt.  Viele Gruppen stellen ihr religiöses, soziales und kulturelles Engagement vor. Nach dem ökumenischen Gottesdienst um 18 Uhr gibt es noch ein Open Air Konzert.

Die Ökumenische Umweltgruppe Lichtenrade wird auch mit einem Stand vertreten sein und ihre Arbeit vorstellen.

Da am 8. September weltweit Aktionen zur Rettung des Klimas stattfinden, wird hierzu um 13:50 Uhr  ein zehnminütiger Bühnen-beitrag erfolgen unter dem Motto: "Jetzt handeln: Für Kinder und Enkel. Für Nachhaltigkeit. Gegen Klimazerstörung!"

Seien sie dabei, mit oder ohne
Schilder und Transparente!

Treffpunkt: 13:20 Uhr an unse-rem Stand Nr. 48! 


Margrit Schmidt

 

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Fest der Kirchen

Sommer 2018

Was bleibt von diesem Sommer?

Wir haben ihn genossen und wir haben gestöhnt. Wir haben den anhaltenden Sonnenschein Tag für Tag genossen und wir haben zugleich unter der Glut der Hitze gelitten. Und fast alle, die ich sprach, haben diesen Sommer auch mit einem mulmigen Gefühl erlebt, mit der Sorge, dass da etwas aus dem Ruder gelaufen ist.

Ich hoffe, wir werden diesen Sommer nicht vergessen. Ich hoffe, wir werden uns an die schönen Tage dankbar erinnern. Und ich hoffe, dass dieser Sommer als ein Weckruf bei uns ankommt. Ja, der Klimawandel steht nicht in Büchern, er ist mit Macht bei uns angekommen. Heute sind es Sonnenfluten und Waldbrände und morgen werden es Starkregen und Erdrutsche sein. Nicht in Bolivien, sondern auch bei uns. Dieser Sommer könnte ein Weckruf sein. Er könnte die Aufmerksamkeit der Regierenden auf die wahren Herausforderungen der Gegenwart lenken. Noch ist es möglich, noch wäre es Zeit, die schlimmsten Folgen der Erderwärmung einzudämmen.

Es ist aber mit dem Verweis auf die Verantwortung der Regierenden nicht getan. Der Druck muss von unten kommen und der Wandel muss in unserem Leben beginnen.

 

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Umweltfest  an Alter Mälzerei

Nach dem Fest

Wer am 25. August 2018 den Weg zum Ort des Geschehens schließlich gefunden hatte, war verblüfft: Man war auf einer Baustelle. Die Mälzerei silbern eingekleidet wie seinerzeit der Reichstag von Christo. Alles recht eng für ein Fest mit mindestens 400 Besuchern, aber säuberlich mit Bauzäunen gegen mögliche Gefahrenzonen abge-schirmt. Ein großer Dank gilt dem Eigentümer der Mälzerei, Herrn Bestgen, der uns das möglich machte.

Drei Ziele hatte die Ökumenische Umweltgruppe bei der Durch-führung des diesjährigen Festes:

Erstens: Es tut dem Ortsteil gut, wenn sich die engagierte Szene zu einem entspannten Bürgerfest vor der Mälzerei trifft.

Zweitens: Wir wollten Aufmerksam-keit wecken für den notwendigen Wandel in der Landwirtschaft.

Und drittens: Wir wollten ein Zeichen setzen gegen den Plastik-Verpackungsmüll und wollten das Fest abfallfrei gestalten. Rück-blickend kann man sagen: Dies ist gelungen.

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Markt.Flyer.pdf
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Ergebnisse unserer Recherchen und unsere Wünsche und Vorschläge:

Plastikfrei einkaufen in Lichtenrade.pdf
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Tipps zur Vermeidung von Plastik.pdf
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Was wünschen wir uns als Kunden von den
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Beim Alba Recyclinghof

      Was hinten rauskommt.

Im Rahmen ihrer Aktion „Plastik Nein Danke!“ besuchten Bürger-

Innen aus Lichtenrade am 3. Juli die ALBA-Mülltrennungsanlage in Mahls-dorf.

Aller Verpackungsabfall, den die Berliner in die gelben Säcke oder die Wertstofftonnen stopfen, landet in Mahlsdorf in der großen Müll-trennungsanlage.

Wir haben uns die Lärmschützer über die Ohren gezogen und uns die Anlage von innen angeschaut. Da rauscht unser Müll mit einem Affenzahn über Hunderte von Förderbändern durch Siebtrommeln, Infrarotfilter, Windkammern und Magnetfelder, wird zerrupft und zerkleinert und nach Sorten ge-trennt. Es ist wie ein Verdauungs-prozess. Und riecht auch so. Was daran wertvoll ist, vor allem Weißblech, Aluminium, und ver-schiedene sog. sortenreine Kunst-stoffe, wird herausgefiltert, zu Ballen verpresst und als Wertstoff für die Wiederverwertung verkauft. Das ist eine imponierende Technik, die man da bestaunen kann. Und wir können froh sein, dass bei uns die Plastikabfälle nicht auf die Felder, an den Strand oder ins Meer gelangen. Freilich, es ist auch wahr: Gerade etwa 20 % des Verpackungsmülls lässt sich wiederverwerten. Der Löwenanteil muss verbrannt werden.

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Das_kommt_nicht_mehr_in_die_Tüte.pdf
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