Ein Zeichen setzen

Auf zur Großdemonstration am Hambacher Forst!

 

von Gisela, Margrit, Helmut

 

Um 5.51 Uhr bestiegen wir am Sonnabend, 6. Oktober, die S2 um kurz vor 7 pünktlich am Haupt-bahnhof unseren Zug nach Köln zu erreichen. Unser Schild „Stoppt Braunkohle“ zeigte allen, wohin unsere Reise heute gehen sollte. So wurden wir auch gleich von einigen angesprochen, die ebenfalls an der großen Demonstration gegen die Rodung des Hambacher Forstes teilnehmen wollten. Ein Mann bedankte sich sogar bei uns für unseren Einsatz – er könne leider heute nicht, sonst wäre er auch mitgefahren.

An Schildern, Aufklebern und über Gespräche wurde uns schnell klar, dass auch der überwiegende Teil der Mitreisenden in unserem Groß-raumwagen dasselbe Reiseziel hatte.

Fünf Stunden später am Kölner Hauptbahnhof angekommen, wurde es dann richtig eng. Menschen-massen aller Altersklassen mit Schildern oder Fahnen, Familien mit Kinderwagen und Kleinkind drängten zur S-Bahn, die uns nach Buir bringen sollte, dem Ort, wo der Tagebau Hambach in Sichtweite liegt. Etwas brenzlig wurde es für uns auf dem engen Bahnsteig, wo Sicherheitspersonal immer wieder darum bat von der Bahnsteigkante zurückzutreten. Irgendwie gelang es uns in die S-Bahn zu kommen.

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Der Hambacher Forst.pdf
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Fahrradtour 2018

Die ökumenische Umweltgruppe war wieder unterwegs 


von Helmut Herzau


Nach der aufwendigen Vorbereitung und Durchführung des Marktes der Möglichkeiten vor der Mälzerei, müssen wir einfach mal durchlüften.

Sind wir in den vergangenen Jahren auf gut ausgebauten Wegen an Flüssen entlang geradelt, so treibt es uns in diesem Jahr in die Neustrelitzer Seenlandschaft und den Müritz Nationalpark. Vor uns liegen ca. 180 Kilometer.

Vom Bahnhof Fürstenberg/Havel geht es zunächst in westlicher Richtung zum Atomkraftwerk bei Rheinsberg bzw. zu dem, was davon noch übrig geblieben ist. Seit 22 Jahren arbeitet man an seinem Rückbau. Die strahlenden Bauteile wurden in die Nähe von Greifswald transportiert und dort oberirdisch (!) in einer Halle gelagert. Wenn man bedenkt, dass das AKW für eine Laufzeit von 20 Jahren konzipiert wurde, der Rückbau ca. 25 Jahre dauern wird und ein sicheres Endlager noch nicht vorhanden ist, darf an der Weitsichtigkeit der verantwortlichen Personen in Ost und aber auch in West gezweifelt werden.-

Erfreulicher ist dann der „Ritt“ nach Rheinsberg, diesem Städtchen, auf dessen Schloss Friedrich der Große die „glücklichsten Jahre seines Lebens" verbracht haben soll und das durch Theodor Fontane und Kurt Tucholsky zu literarischer Bekannt-heit gelangte.

Nach ausgiebiger Kaffeepause geht es weiter nach Warenthin am Rheinsberger See zur ersten Übernachtungsstation.
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"Rise for climate"

Ökumenische Umweltgruppe auf dem Fest der Kirchen am 8.9. auf dem Alexanderplatz

von Margrit Schmidt

 

Inmitten von vielen engagierten Gruppen stieß unser Stand mit den Themen unserer Umweltgruppe auf reges Interesse: nicht nur unsere jüngsten Recherchen, Ergebnisse und Anregungen zum Thema „Vermeidung von Plastikmüll“, sondern auch die vielen Aspekte einer klimaschützenden Lebensweise fanden Beachtung.

So war es folgerichtig, dass wir anlässlich des weltweiten Aktions-tages "Rise for Climate" (www.riseforclimate.org) zusammen mit anderen Menschen aus der Klimaschutzbewegung einen Beitrag auf die Bühne gebracht haben: Unter dem Motto „Hände weg vom Erbe unserer Kinder“ stellten wir die Forderung, in die Zukunft statt in Klimachaos zu investieren. Sowohl das Land Berlin als auch unsere Landeskirche haben bereits versprochen, ihre Finanzen aus Geschäften mit Kohle, Öl und Gas herauszuziehen. Dieses Divestment könnte auch im Privaten um sich greifen, indem jeder sein überschüssiges Geld nach ethischen Kriterien anlegt. Ein junger Bot-schafter aus der „Fossil-Free“- Bewegung überbrachte unsere Solidaritätsbekundung an die Aktivisten vor dem Bundeskanzler-amt, die sich dort unter dem Eindruck der verheerenden Trocken-heit dieses Sommers unter dem Motto „Unsere Erde brennt – handelt endlich!“ versammelt hatten. Folgerichtig ist es für einige von uns auch, sich für den Ausstieg aus der Kohleverbrennung zu engagieren.

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Umweltfest  an Alter Mälzerei

Nach dem Fest

 

 

von Reinhart Kraft

 

Wer am 25. August 2018 den Weg zum Ort des Geschehens schließlich gefunden hatte, war verblüfft: Man war auf einer Baustelle. Die Mälzerei silbern eingekleidet wie seinerzeit der Reichstag von Christo. Alles recht eng für ein Fest mit mindestens 400 Besuchern, aber säuberlich mit Bauzäunen gegen mögliche Gefahrenzonen abge-schirmt. Ein großer Dank gilt dem Eigentümer der Mälzerei, Herrn Bestgen, der uns das möglich machte.

Drei Ziele hatte die Ökumenische Umweltgruppe bei der Durch-führung des diesjährigen Festes:

Erstens: Es tut dem Ortsteil gut, wenn sich die engagierte Szene zu einem entspannten Bürgerfest vor der Mälzerei trifft.

Zweitens: Wir wollten Aufmerksam-keit wecken für den notwendigen Wandel in der Landwirtschaft.

Und drittens: Wir wollten ein Zeichen setzen gegen den Plastik-Verpackungsmüll und wollten das Fest abfallfrei gestalten. Rück-blickend kann man sagen: Dies ist gelungen. Bitte weiterlesen

Ergebnisse unserer Recherchen und unsere Wünsche und Vorschläge:

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Plastikfrei einkaufen in Lichtenrade.pdf
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Tipps zur Vermeidung von Plastik.pdf
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Was wünschen wir uns als Kunden von den
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