Lust auf Europa?

               EINLADUNG

Die Ökumenische Umweltgruppe, in Zusammenarbeit mit dem Ulrich-von Hutten-Gymnasium, lädt herzlich ein zur 

 

         Info- und Diskussions-veranstaltung zur Europawahl

 

Wir hören von Aleks Relic (Schüler, Ulrich von Hutten-Gymn.) wie die EU funktioniert. Wir blicken darauf, was die Parteien beabsichtigen hinsicht-lich Klimaschutz und Landwirt-schaft.

 

Wir diskutieren mit Saskia Richartz (Naturschutzring) und Ilona Auer-Frege (Misereor), worauf es bei dieser Wahl ankommt.

 

Der Eintritt ist frei.

 

 Wann: Freitag, 10. Mai 2019

             von 18 - 20 Uhr

 Wo:     Aula der UvH

             Rehagener Str. 35

            in Lichtenrade

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Garten der Saison

Garten der Saison – Anna Stein im Sangershauser Weg übt mit Lichtenradern, wie „Solidarische Landwirtschaft“ funktioniert!

Frisches Gemüse, ganz in der Nähe angebaut von der gelernten und erfahrenen Gärtnerin Anna Stein, kann nach Ostern für eine kleine Gruppe von Menschen die saisonale, regionale und ökologische Verpflegung bereichern.

Wie funktioniert das? Man verpflichtet sich für ein Jahr zur Abnahme einer wöchentlichen Kiste, gefüllt mit dem, was gerade reif wird: das fängt Ende April langsam an mit Kräutern, Salat, Spinat, Radieschen, Rhabarber, Grünspargel und steigert sich zum Sommer zu einer großen Vielfalt wie Bohnen, Kohlrabi, Zucchini, Gurken, Beeren, im Herbst mit Wurzelgemüsen, Kohl, Rettichen, Kürbissen und Kartoffeln.

 

Wozu ist das gut? Stadtmenschen kommen in den Genuss von Gemüse, das nur einen kurzen Weg zum Teller zurücklegen muss und die Bäuerin bekommt eine Abnahmegarantie, indem ich ihr das Gemüse und Obst bezahle, monatlich oder im Voraus für das ganze Jahr – auch für die Monate, wo es zwar nichts zu ernten, aber doch zu arbeiten gibt.

Wenn Sie Lust auf solch eine Erzeuger - Verbraucher - Gemein-schaft für ein ganzes Jahr haben: zu der derzeitig 5-köpfigen Gruppe können noch ein paar Menschen hinzukommen!

 

Kontakt über:  <margrit.schmidt@gmx.de> oder Tel.: 742 21 28

 

 

 

 

 

 

 

 

Klima-Fastenaktion 2019

Einladung zur Fastenaktion für Klimaschutz&Klimagerechtigkeit

von Georg Wagener-Lohse

 

"So viel du brauchst... " - so lautet das Motto der Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit 2019. Es geht darum eigene Ver-haltensmuster in Frage zu stellen und einen klimafreundlichen Lebensstil zu erproben.

Die Ökumenische Umweltgruppe beteiligt sich in diesem Jahr an dieser Aktion und wir möchten Sie ganz herzlich einladen, sich mit uns gemeinsam auf dieses kleine Abenteuer des Alltags einzulassen. Kommen Sie doch am Ende der ersten Fastenwoche am Samstag, 9. März um 18 Uhr in die Salvatorgemeinde zu einer gemeinsamen Suppenmahlzeit, um über die Chancen dieser Zeit zu sprechen. Dann bieten wir  Ihnen ab dem 18. März immer Montags um 18 Uhr in der Kellerbar der Salvatorgemeinde an, zu einem kurzen Erfahrungsaustausch und thematischen Hinweisen zusammen-zukommen.

Vierzehn Kirchen in Deutschland, unter ihnen die EKBO und der Diözesanrat des Erzbistums Berlin, haben ein gemeinsames Angebot organisiert, das sich auch im Internet unter "www.klimafasten. de" finden lässt. Über sieben Wochen hinweg werden Anregungen gegeben, wie Sie anders einkaufen, unterwegs sein, weniger Energie verbrauchen und kochen können, um so einen Beitrag zur Ver-kleinerung Ihres ökologischen Fußabdrucks und zur Bewahrung der Schöpfung zu leisten.

 

Bitte weiterlesen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kohleausstieg - jetzt!

Teure Ehrenrunde

Reinhart Kraft, Pfarrer i.R.

 

Der Vorsitzende der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Ralph Brink-haus,  erklärte kürzlich, mit dem Ausstieg aus der Kohle müsse man nicht dogmatisch umgehen. Man dürfe sich auch etwas mehr Zeit nehmen, als die Vereinbarung der Kohlekommission vorsieht, und gern noch „eine Ehrenrunde einlegen“. Das klingt vernünftig und jeder hört es gern. Doch woher nimmt der Heilsprophet sein Wissen? Wird die Erderwärmung stillhalten, während die Zivilisation weitere Unmengen von CO2 in die Atmosphäre bläst? Wird der Anstieg der Meere eine Pause machen? Werden die klimabedingten Unwetter sagen: „Wir halten uns zurück und machen eine Ehrenrunde?“ Ein Blick in den Sonderbericht des Weltklimarates IPCC vom Oktober 2018 konfrontiert uns mit der wahren Lage der Dinge. Das Zeitfenster, innerhalb dessen eine Erderwärmung abgewendet werden kann, die Teile der Erde unbewohnbar macht, ist kurz. Wir haben dazu keine zwanzig Jahre Zeit. Jede noch so geringe weitere Erwärmung fällt ins Gewicht und verursacht langfristige oder unumkehrbare Schäden und Kosten. UN Generalsekretär Guterres: „Wenn wir den Kurs bis 2020 nicht ändern, riskieren wir, den Punkt zu ver-passen, an dem wir der Katastrophe ausweichen können.“ Wohlfeile Beschwichti-gungen sind realitätsfern und werden uns teuer zu stehen kommen.