Energiesparberatung

Ausbildung zum Abfall- und Energiesparberater:  1. März 17

Wir wissen, dass es bei der Klimafrage auch darauf ankommt, wie ein jeder von uns lernt, achtsam mit Energie und Rohstoffen im Alltag umzugehen. Und doch scheitert der gute Vorsatz, wer kennt das nicht, oft daran, dass es so viele Ge- wohnheiten gibt, an denen man nicht rühren mag, weil es Zeit kostet und unbequem ist. Wenn uns aber jemand fachkundig an die Hand nimmt, sich genau anschaut, welche Energieräuber sich zuhause in der Wohnung, im Haus, eingenistet haben, mir vorrechnet, wieviel sich tatsächlich einsparen lässt, ohne, dass ich alles umkrempeln muss...?

Der BUND in der Crellesteraße vermittelt einen solchen Energie- und Abfallberater, der unentgeltlich berät. Darüber hinaus ist es nun zu einer Kooperation mit dem Umweltbüro der EKBO gekommen und man kann sich sogar selbst ausbilden lassen, um dann auf Anfrage bei anderen Menschen z.B. aus der Gemeinde oder Nachbar- schaft, eine solche Beratung durchzuführen. Das kostet ein paar Mittwoch- und Sonnabende, genauer gesagt 36 Stunden, macht aber auch Freude und am Ende ist man ausgerüstet mit Wissen und Messgeräten und kann detektivisch arbeiten, da wo Menschen gewillt sind, dem Klima und ihrem Geldbeutel etwas Gutes zu tun.

Am 1. März beginnt wieder solch eine Schulung! Anmeldung bei Axel Spree, Tel: 78 79 00 51 oder per Mail: <spree@bund-berlin.de>

Margrit Schmidt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Evang. Kirchentag 2017

Quartiere gesucht für den Ev. Kirchentag, Berlin 24. - 28. Mai

Für die Gäste des Kirchentages werden noch Privatquartiere benötigt. Es genügt ein Bett, ein Sofa oder eine Liege sowie ein kleines Frühstück am Morgen. Die Dankbarkeit für Ihre Gastfreund-freundschaft ist Ihnen gewiss. Anmeldung oder Fragen gehen über die Kirchentags-Schlummernummer 030 400339-200.

Und noch ein Hilferuf! Viele Besu- cher des Kirchentags werden mit Isomatte und Schlafsack in Schulen untergebracht. Die Umweltgruppe hat die Verantwortung für die Betreuung der zumeist jugendlichen Besucher in der Theodor-Haubach-schule (Grimmstr. 9) übernommen. Nun stellen wir ein Team von Helfern für diese Aufgabe zu- sammen. Hierfür suchen wir noch einige zuverlässige erwachsenene Helfer und Helferinnen. Es geht dabei um den Empfang der Gäste, um die Ausgabe des Frühstücks am Morgen oder um Aufsicht und Betreuung während des Abends und der Nacht.

Hätten Sie nicht Lust, dabei mitzu-helfen? Selbstverständlich würden wir Ihnen beratend zur Seite stehen und Sie mit den Aufgaben vertraut machen. Alle, die sich u. U. betei-ligen, würden vorher eingeladen und für diesen Einsatz vorbereitet. Wir sind auch für einzelne Nacht-wachen dankbar.

Wer sich für diesen Dienst melden oder Näheres erfahren möchte, kommt mit einer der folgenden Telefonnummern weiter: 745 35 92 / 745 18 35 / 743 51 03 / 0160 666 2791

Ökumenische Umweltgruppe Lichtenrade

10 Jahre ökum.Umweltgruppe

Nach 10 Jahren - was war, was ist und was will die

Ökumenische Umweltgruppe ?

Nichts fällt direkt vom Himmel. Alles hat seine Wurzeln. In den achtziger Jahren – noch vor dem Fall der Mauer - gab es in Europa eine wache ökumenische Reform-bewegung unterwegs nach „Gerech- tigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung". Das hat viele Menschen innerhalb und außerhalb der Kirche inspiriert.

So auch in Lichtenrade am  9.01.2007.

Wir waren eine Handvoll Leute und lasen den Klimabericht der Vereinten Nationen. Wir waren erschrocken, was da auf unsere Erde zukommen kann. Wir began- nen zu begreifen, dass da etwas aus dem Ruder läuft mit unserer Wirtschaft, mit unserem Konsum und mit unseren Lebensge-wohnheiten. Und wir versuchten, uns der Frage zu stellen: was bedeutet in diesem Fall Umkehr zu Gott?

So kam es in enger Zusammen-arbeit mit der evangelischen und der katholischen Gemeinde im Januar 2008 zur „Klimakonferenz" in Lichtenrade mit Empfehlungen an die Bezirkspolitik, an die eigene Gemeinde und den persönlichen Lebensstil. Diese lokale „Klima-konferenz" setzte sich u.a. dafür ein, die ehemalige Straßen-bahnverbindung zwischen Alt-Ma-riendorf und Lichtenrade wieder in Betrieb zu nehmen und zum BER weiterzuführen. 

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Nachhaltige Innovationen

Gruppenbild der Ökumenischen Umweltgruppe

Bahnhofstraße Lichtenrade meets Smart City.

Noch der alte Senat von Berlin hat im Juni diesen Jahres den Entwurf für ein „Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm“ vorgelegt. Hier werden Maßnahmen der Energieeffizienz, der Gebäude-sanierung und der Mobilität be- schrieben, die nötig sind, um die Folgen des Klimawandels auf ein erträgliches Maß zu begrenzen. Ausgehend von diesem Programm hat die Ökumenische Umweltgruppe darüber nachgedacht, welche nach- haltigen Innovationen im Rahmen des Förderprogramms „Aktive Zentren" evtl. für die Bahnhofstraße denkbar und wünschenswert sein können.

 

Handlungsfeld erneuerbare Energien.

Berlin drängt darauf, dass vor allem die Dächer landeseigener öffent-licher Gebäude zur Gewinnung von Solarenergie genutzt werden. In Lichtenrade kommt insbesondere das Ulrich-von-Hutten Gymnasium hierfür in Betracht. Auch Strom aus Solarenergie auf den Dächern der Parkhäuser könnte für die Attrak-tivität und die Qualität dieser Straße genutzt werden. Wenn ein Neubau des S-Bahnhofs unumgänglich ist, sollten auch diese Dachflächen mit Solaranlagen ausgestattet werden.

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