Gasthaus Lebensgüte

Auf Anregung des Ernährungsrats Berlin fördert der Berliner Senat in jedem Bezirk die Bildung eines sog. LebensMittelPunkts, um die Ernährungswende voranzubringen.

 

Mein Traum vom

Gasthaus Lebensgüte

Das Gasthaus meiner Träume steht im Schatten alter Bäume. Dort trinke ich meinen Kaffee umgeben vom fröhlichen Geschrei spielender Kinder. Dort werde ich sehr freundlich bedient und treffe Menschen, die ich kenne. Die Teller sind aus Porzellan und es kommt auch sonst kein Plastik auf den Tisch. Der Kaffee ist aus fairem Handel und der Kuchen aus erstklassigem Mehl von einem Acker, der nicht länger mit Nitraten überfüttert oder von Unkraut-vernichtungsmitteln verdorben wird. Allein wegen der Suppe lohnt es sich, hierher zu kommen. Da weiß man wieder, wie Gemüse schmecken kann. Nebenan kaufe ich meine Lebensmittel ein und weiß, von welchem Hof der Rotkohl kommt und von welchem Metzger die Roulade. Und ich kann darauf vertrauen, dass diese Produkte von Bauernhöfen kommen, wo man pfleglich umgeht mit den Äckern und mit den Tieren. Nach dem Essen spiele ich ein Runde Billard im Treffpunkt. Heute Abend ist wieder Public Viewing von der Handball-WM. Und morgen ist ein Open Air Konzert. Da will ich dabei sein.

Das „Gasthaus Lebensgüte“ könnte auf dem Gelände der alten Mälzerei stehen. Und in der Ökumenischen Umweltgruppe Lichtenrade gibt es Leute, die daran arbeiten wollen, dass so etwas tatsächlich zustande kommt.

Reinhart Kraft

 

In unserer AG "Ernährung und Landwirtschaft" freuen wir uns auf weitere Menschen, die dabei mitmachen. Wer mehr wissen möchte, melde sich bitte bei:

 

Margrit Schmidt

E-Mail: margrit.schmidt@gmx.de, Tel.: 742 21 28 oder:

Reinhart Kraft

E-Mail: reinhart@kraft-mail.de

Tel.: 745 35 92).

Lokales Radwegenetz

Ausbau des  Radwegenetzes in Lichtenrade

Unsere AG Radwegenetz hat zur Zeit folgende Schwerpunkte:

1.) Wir bemühen uns darum, ein Radwegenetz zu den wichtigsten Knotenpunkten in Lichtenrade (Haltestellen, Einkauf, Schule, Ärzte) zu schaffen. Dazu müssten einige Nebenstraßen mit Kopfstein-pflaster, allen voran die Prinzes-sinnenstraße, fahrradtauglich ge- macht werden. Dies kann nach Auskunft des Straßen- und Grünflächenamtes am umwelt-freundlichsten dadurch geschehen, dass die Steine abgeschliffen oder geschnitten werden, wie es z.B. beim Marienpark in Mariendorf besichtigt werden kann (Eingang Lankwitzer Str. 48).

2.) Wir drängen auf eine Lösung für die für Radfahrer gefährliche Strecke auf dem Lichtenrader Damm zwischen Goethestraße und Grimmstraße südwärts.

3.)Wir untersuchen den zukünftigen Bedarf an Fahrradabstellplätzen am

S-Bahnhof Schichauweg und dem neuen S-Bahnhof Lichtenrade.

4.) Wir setzen uns dafür ein, dass die Bahn das Dach des neuen Bahnhofs Lichtenrade mit Photovoltaik ausrüstet, um mit diesem umweltfreundlich erzeugten Strom Elektroautos und Pedelecs zu versorgen.

5.) Mit anderen Gleichgesinnten verfolgen wir den naheliegenden Gedanken, entlang der Trasse der Dresdner Bahn neben den Lärmschutzwänden einen Nord-Süd Radweg anzulegen.

 

Weitere Mitstreiter*innen sind willkommen. Wer unsere Gruppe kennenlernen oder mitmachen möchte, melde sich bei:

 

Helmut Herzau (745 18 35) oder Hans Streu (743 51 03 ).

 

zu ertüchtigende Straßen in Lichtenrade
Adobe Acrobat Dokument 1.9 MB

Infoveranstaltung Solarstrom

Solarstrom-Produktion in Lichtenrade etablieren!

Inzwischen machen die erneuer-baren Energieformen in ganz Deutschland schon fast 43% der Stromproduktion aus. In Berlin ist es weit weniger (4% 2016). Um unseren Beitrag zu leisten, dass sich unsere Erde nicht weiter aufheizt, brauchen wir 100%!

Es ist deutlich zu sehen, dass die Dächer in Lichtenrade noch viel Potenzial bieten. Viele Eigenheim-besitzer brauchen nur noch etwas mehr Vertrauen, dass sich Eigenstromerzeugung wirklich lohnt.

 

Es bieten sich verschiedene Möglichkeiten an:

- in Stecker-Modul für den Balkon,

- eine PV-Anlage auf dem Dach

- eine Mieterstromanlage für ein

  Mehrfamilienhaus,

- ein genossenschaftlicher Zu-

  sammenschluss zu einer Bürger-

  Solaranlage.

 

Wir wollen Lichtenrader Bürger*innen, die schon eine PV-Anlage auf dem Dach haben, gewinnen, ihre Anlage in unserem Lichtenrader Solaratlas zu zeigen. Mit unserem  Portal Lichtenrader Solarmarkt (Lisoma)  (s.unten) wollen wir einen Erfahrungs-austausch ermöglichen und hoffen, persönliche Ansprechpartner für interessierte Einsteiger in die Sonnenstromproduktion zu finden.

 

Zusammen mit dem Grundeigen-tümerverband Lichtenrade fand am 26.10.20 im Ulrich-von-Hutten-Gymnasium eine Informations-veranstaltung statt zu   den oben genannten Themen

 

Über das Portal https://www.lisoma.berlin können Sie sich über die Aktivitäten und Pläne der Solar-AG informieren.

 

Ihre Solar-AG der Ökumenischen Umweltgruppe

Zum Jahresausklang 2020

Vergnügter Gegenwind

Wer hätte das vor einem Jahr gedacht, dass ein Virus unser Leben so auf den Kopf stellen könnte? Es tut weh, zuschauen zu müssen, wie erbarmungslos dieser Erreger zuschlägt und eine Schneise von Leid, Angst und Verzweiflung anrichtet.

Wer hätte aber auch gedacht, wie schnell und wie entschlossen eine gut organisierte Gesellschaft sich erhebt und dagegen antritt. Ja, es tut gut zu erleben, dass „die da oben“ eben nicht in ihren Sesseln schnarchen, sondern auf dem Sprung sind, das Unheil abzuwenden. Es tut gut zu erleben, dass wir eine insgesamt intakte Verwaltung und eine nicht korrupte politische Führung haben. Und Hut ab vor denen, die jetzt bis zur Erschöpfung arbeiten, um Leben zu retten oder erträglich zu halten: Ärzt*innen, Pfleger*innen, Lehrer* *innen, Erzieher*nnen, Ordnungs-kräfte, Busfahrer*innen, Mütter und Väter und viele andere mehr. Wir leben von ihrem unerschrockenen Einsatz. Auch die, die nicht unmittelbar bedroht sind, leben ja von der Hingabe derer, die ihren Dienst für uns tun.

Damit sind wir plötzlich beim harten Kern der Weihnachtsgeschichte: Gott kam als Mensch zur Welt. Deshalb sind wir nicht verloren und bleiben vergnügt, in allem, was uns trifft.

In diesem Geiste wollen wir auch im neuen Jahr nicht aufhören, das unsere zu tun, um die Schöpfung zu bewahren.

Die Ökumenische Umweltgruppe wünscht Zuversicht und Tatkraft für das neue Jahr.

 

Reinhart Kraft