80 Jahre Reinhart Kraft

80 Jahre Reinhart Kraft,

Pfarrer i.R.

Reinhart Kraft, Initiator unserer Ökumenischen Umweltgruppe Lich-tenrade, feierte am 28.02.2018 seinen 80. Geburtstag.

Aus diesem Anlass ließ es sich Jörn Oltmann, stellvertretender Bürger- meister und Bezirksstadtrat von Tempelhof-Schöneberg, nicht neh- men, am Vormittag persönlich die Glückwünsche des Bezirksamtes zu überbringen. Eine schöne Geste gegenüber dem verdienstvollen und für die Umwelt aktiven Bürger von Lichtenrade.

In Lichtenrade-Ost fand anschlie-ßend ein Treffen mit alten Gemein-demitgliedern aus der Zeit seines ersten Wirkens in Lichtenrade statt. Die Ökumenische Umweltgruppe drückte mit Gesang und kurzen Ansprachen ihren Dank an den Jubilar aus.

In einem sehr interessanten Beitrag gab seine Tochter einen Überblick über sein Leben und Schaffen im In-und Ausland in Kirche und Gemeinde.

Wir wünschen Reinhart Kraft weiter-hin gute Gesundheit und Freude mit seiner Familie und seinen vielfältigen Hobbys. Möge er uns mit seinen Gaben und Fähigkeiten noch lange zur Seite stehen im Ringen um die Bewahrung der Schöpfung!

 

    Das Team

der Ökumenischen Umweltgruppe

 

 

 

 

Lastenfahrräder für Lira?

Eine „Flotte Lotte“ - bald in der Bahnhofstraße in Lichtenrade?“

Die "fLotte" – ein ehrenamtliches Projekt des ADFC – hat nach mehrmonatiger Vorarbeit nicht nur verschiedene Modelle freier Lastenräder an inzwischen 7 Stand-orten in Berlin an den Start gebracht, sondern auch ein dem abgesicherten Verleih und der Buchung dienliches Internetportal <www.flotte-berlin.de> geschaffen.

Die Absicht ist, eine ganze Flotte kostenlos verfügbarer Lastenräder über ganz Berlin zu verteilen und damit für den Transport von Großeinkäufen oder Kindern eine Alternative zum Auto zu schaffen.

Ein Beispiel für die gelungene Einführung der Lastenfahrräder:

Im Kungerkiez in Treptow wurden sogar 2 Lastenräder mithilfe von Bundesmitteln für den Klimaschutz angeschafft und werden über obiges Portal seit Anfang dieses Jahres schon vielfach verliehen.

Die Ökumenische Umweltgruppe Lichtenrade ist von dieser Idee sehr angetan und beschäftigt sich nun mit den Fragen zu

⁃ Finanzierung/ Versicherung/  War-

  tung,

⁃ Standort und

⁃ Anschaffungsmodalitäten,

um die Lichtenrader von dieser neuen Möglichkeit des „Lastentrans-ports“ zu überzeugen!

 

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Workshop zum Plastikfasten

Geht es auch ohne Plastikverpackung?

Die Ökumenische Umweltgruppe hat sich für dieses Jahr ein anspruchsvolles Projekt vorge- nommen. Wir wollen versuchen, im Ortsteil Einfluss zu nehmen auf die Unmenge von Plastikmüll, die uns in unserem Alltag begegnet. Immer deutlicher kommen ja die Neben-wirkungen dieses Kunststoffs zutage. Weil er so billig ist, wird er in unvorstellbaren Mengen herge-stellt. Und weil es solange braucht, bis Plastik verfällt, vermüllt es die Erde und das Meer. Am Ende gelangt es als Mikroplastik in die Nahrungskette. Jeder von uns hat sich vermutlich schon die Frage gestellt: warum muss eigentlich alles und jedes in Plastik verpackt sein?

 Wir möchten nun eine Gruppe bilden, die über einen Zeitraum von zwei Monaten beim Einkaufen Erfahrungen sammelt, wie und wo Kunststoff vermieden werden kann. Als Auftakt beginnen wir am Samstag 5. Mai um 10:00 mit einem kleinen Vorbereitungs-Workshop im Gemeindehaus Goltzstr.33. Dort werden wir genauer  über Herstellung, Wir-kung  und das Recycling von Plastik informieren, uns über unsere Erfahrungen mit Kunststoffver-packungen austauschen und weitere Aktionen planen. Wir haben Experten eingeladen, die unsere Fragen beantworten können.

    Nun möchten wir Sie gern für dieses Projekt gewinnen und Sie zu dem erwähnten  Vorbereitungs-treffen am 5. Mai einladen. Diejenigen, die ganz oder teilweise mitmachen möchten, melden sich bitte an unter der Nummer:

Tel.: 7453592

oder unserer Mailadresse: kontakt@oekumenische-   umweltgruppe-lichtenrade.de

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Fahrradmesse Velo Berlin

Gruppenbild der Ökumenischen Umweltgruppe

Mut für Innovation und  unkon-ventionelle Lösungen

Wie jedes Jahr im Frühling habe ich auch dieses Mal die VELO Berlin besucht, eine Fachmesse rund um das Thema Fahrrad. Messestandort war dieses Mal Hangar 5 und 6 des ehemaligen Flughafens Tempelhof sowie ein befestigter Teil des Tempelhofer Feldes.

Dass auf dem Gelände eines ehemaligen Flughafens eine Fahr-radmesse stattfindet, ist schon bemerkenswert. Ein Hinweis, dass die Verkehrswende begonnen hat? Nun, verglichen mit den Messen der vergangenen Jahre ist eine Entwicklung deutlich: der Mut für Innovation und unkonventionelle Lösungen als Antwort auf in die Sackgasse führenden motorisierten Individual- und Lieferverkehr ist erkennbar. Bei einer Podiums-diskussion argumentierten sowohl Vertreter der Fahrradlobby, als auch der Industrie und Politik in diese Richtung. Allerdings räumte die Bezirksstadträtin Frau Christiane Heiß ein, dass politische Ent-scheidungen durch Planungen, Genehmigungen, Zuständigkeits-fragen, Gesetzgebungsverfahren usw. Zeit brauchen, die nicht in Wochen oder Monaten, sondern meistens in Jahren zu bemessen ist. Ungeduldig fragt man sich, hätten diese Entwicklungsschritte nicht früher auf den Weg gebracht werden müssen?

 

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