Die Ökumenische Umweltgruppe Lichtenrade ist ein Kreis von Menschen, der sich aktiv einsetzt für den Umweltschutz und eine nachhaltige Lebensweise. Die Gruppe ist 2007 innerhalb der evangelischen und der katholischen Gemeinde unter dem Eindruck des Klimawandels entstanden. Von Anfang an gehören aber auch Menschen ohne kirchliche Bindung zu uns. Wir versuchen, konkrete Schritte nachhaltigen Lebens im persönlichen und politischen Bereich auf den Weg zu bringen. Dazu treffen wir uns jeden dritten Dienstag des Monats von 19:00 bis 21:00 Uhr im evang. Gemeindehaus Goltzstr. 33 in Lichtenrade, in Zeiten der  Pandemie nur per Videokonferenz.

 

Wenn Sie Lust haben, unsere Arbeit kennenzulernen und an einer unserer Arbeitsgruppen teilzunehmen, sind Sie herzlich eingeladen. 

Melden Sie sich bitte vorher an unter der  Mailadresse: kontakt(at)oekumenische-umweltgruppe-lichtenrade.de

 

2020/21 sind unsere Projekte:

  • Aktionsbündnis LebensMittelPunkt, um die Ernährungswende voranzubringen
  • AG Radwegenetzausbau in Lichtenrade
  • Solar-AG, für den Ausbau von Solaranlagen in Lichtenrade       Über das Portal www.lisoma.berlin  können Sie sich über die Aktivitäten und  Pläne der Solar-AG informieren.

Wir finanzieren unsere Aktivitäten durch eine am persönlichen "Umweltverbrauch" (ökologischer Fußabdruck) orientierte Klimasteuer und über Spenden.

Über einen Newsletter informieren wir alle Interessierten über geplante Aktionen und Veranstaltungen. 

 

Landhaus Lichtenrade: Neuer LebensMittelPunkt


LebensMittelPunkt für

Lichtenrade
Seit Beginn des Jahres 2020 hat sich eine Arbeitsgemeinschaft in der Ökumenischen Umweltgruppe Lichtenrade um einen einladenden Standort bemüht, in dem der Gedanke nachhaltiger Land-wirtschaft und guter Ernährung sichtbar und erlebbar wird.

Diese Bemühungen mündeten im Juni 2021 in einem Aktionsbündnis, in dem sich die Umweltgruppe Lichtenrade, Mitglieder der Lichtenrader Ortsgruppe der GRÜNEN, der Wohntisch Lichtenrade sowie die Arbeitsgemeinschaft Foodsharing Tempelhof zur Gründung und zum Betrieb eines sogenannten LebensMittelPunktes im Sinne der Leitlinien des Berliner Ernährungsrates zusammengeschlossen haben. Der Investor des Areals um die Alte Mälzerei ("Lichtenrader Revier") konnte gewonnen werden, dafür Räume im ehemaligen Lichtenrader Landhaus als Zwischennutzung zur Verfügung zu stellen. Hier soll nun im Frühjahr 2022 ein Ort  entstehen, wo Nachbarschafts-, Senioren- oder Familiengruppen sich treffen zum gemeinsamen Kochen und genussvollen Essen. Es sollen bevorzugt  Produkte aus der Region verwendet und vermarktet werden. Besondere Aufmerksamkeit erhält die Kunst der vegetarischen und der veganen Küche. Ferner wird es eine Ausgabestelle für gerettete Lebensmittel geben. Auf diese Weise kann das Landhaus zu einem Ort werden, an dem sich gutes Essen mit Kenntnissen über Ernährung und nachhaltige Landwirtschaft verbindet. 

Bis es richtig losgehen kann, liegt noch ein gutes Stück Arbeit sowohl vor den Initiator*innen, als auch beim Eigentümer. Das Landhaus muss noch ausgebaut werden, Kücheneinrichtung, Möbel und Geschirr müssen beschafft werden. Und natürlich müssen die Veran-staltungen organisiert werden, sei es das gemeinschaftliche Kochen und Essen, Infoveranstaltungen, Pflanzen- und Saatgutbörsen oder kleine Lebensmittelmärkte. Dafür braucht es vor allem eines: Viele Menschen, die das Projekt unterstützen.

 

Reinhart Kraft/Margrit Schmidt

 

 

 

 

 

 

Fotos:

Landhaus Lichtenrade (Juni 2021): Anne Grunwald

Gruppenfoto vor dem Landhaus: Zoe Elina Bohsung