2. - 13. Dez.: Klima-Lounge

Gutes Klima in Lichtenrade

Vom 2. bis zum 13. Dezember  kommen Regierungsvertreter aus aller Welt in Madrid zur 25. Weltklimakonferenz zusammen. Sie arbeiten an der Umsetzung der in Paris vereinbarten Ziele zur Eindämmung der Erderwärmung.

Wir möchten diese lebenswichtige internationale Konferenz auf unsere Weise vor Ort begleiten. Während die Delegierten in Madrid verhandeln, laden wir dazu ein, sich auf der Bahnhofstraße zu einer Klima-Lounge zu treffen. Bei Kerzen-licht und Glühwein wollen wir miteinander darüber ins Gespräch kommen, wie Klimaschutz und nachhaltiges Leben in Lichtenrade praktisch aussehen kann. Diese Treffen mit täglich anderen Gästen werden vorbereitet von der Öku-menischen Umweltgruppe Lichten-rade. Jeweils zu Anfang wird ein Beispiel nachhaltigen Lebens aus unserer näheren Umgebung vorgestellt.

 

Wann und wo?

An allen zehn Werktagen der ersten und zweiten Dezemberwoche ab 16:30 Uhr bei den neuen Bänken vor dem Geschäft „Barrique“ an der Ecke Steinstraße.

 

Wir freuen uns auf Sie.

 

Die Ökumenische Umweltgruppe

Lichtenrade

 

 

 

Und hier finden Sie das Programm für die Klimalounge:

Klimalounge_flyer.pdf
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Aktueller Hinweis:  Die im Rahmen der Klimalounge ange-kündigte Veranstaltung am Montag, 9. 12. 2019,  mit Schülern der Carl-

-Zeiss-OS, findet wetterbedingt leider nicht statt!

28./29. 9. Social plastic

Ortstermin Kunstfestival Moabit 2019

Vor dem Eingang der Heilandskirche

in Moabit werden Kreuze aus Plastik-müll aufgestellt. Dazu gibt es Infostände, Filme, Workshops & Vorträge zu  Plastikmüll, Recycling & lokaler Selbstorganisation.

 

    28. & 29. September 2019

             

Heilandskirche,  Thusnelda Allee Turmstrasse,  Berlin-Moabit, 

                 12-19 Uhr

Wie gehen wir mit unserem Plastik-müll um, zuhause, in Moabit, in Berlin, in Deutschland, weltweit?

Was gibt es für Möglichkeiten, Plastikmüll zu vermeiden - und sinnvoll zu nutzen?

Gibt es traditionelle Verpackungs-materialien, die wir stattdessen verwenden können?

Müssen die Hersteller stärker zum

Handeln verpflichtet werden? Und wenn ja, wie können wir das erreichen?

Wie können wir ein neues Bewusstsein für unseren Umgang mit Plastikmüll entwickeln?

 

Im Sinne der Idee der „Sozialen Plastik“ des bedeutenden deutschen Künstlers Joseph Beuys (1921-1986) ist „Social Plastic“ ein Experiment zu kollektiver kreativer Selbstorganisa-tion.

 

Soziale Plastik

„Social Plastic“ begann 2018 in Zusammenarbeit mit der Künstler-gruppe Baan Noorg in Thailand. Mit buddhistischen Mönchen, Künstlern, Kindern und Bewohnern des Dorfes bauten wir eine buddhistische Stupa und veranstalteten eine „Beerdigung des toten Plastik“.

Mit der Künstlergruppe Jatiwangi Art Factory in Indonesien, mit Imamen, Müllarbeitern und Bewohnern bauten wir Anfang 2019 den Prototyp eines Plastik-Verbrennungsofens in der Form eines muslimischen Heiligen- Grabmales. Das Projekt wird 2020 mit weiteren lokalen Events fortgesetzt.

 

Social Plastic Moabit:

Künstlergruppe Camping Akademie e.V.

Evangelische Kirchengemeinde Moabit

Ökumenische Umweltgruppe Lichtenrade

EKBO Umweltbüro

Waste Lab

Meltmeister / Precious Plastic Berlin

Kunst Stoffe Berlin

Musikgruppe Kopi Kaputa

social-plastic.net

 

 

 

 

 

 

20.9. Aktionstag für das Klima

Kanon singend mit der S2 zur Kundgebung am Brandenburger Tor

„Ein Dokument der Mutlosigkeit“, so

bezeichnet der Klimaforscher und Regierungsberater Edenhöfer das Klimapaket, das die Bundes-regierung am 20. September verabschiedet hat. An dem Tag, als in Deutschland 1,4 Millionen Menschen dem Aufruf der jungen Bewegung Fridays for Future gefolgt sind, haben ca. 30 Menschen aus Lichtenrade in der S-Bahn „Richtung Klimaschutz“ auf dem Weg zur Kundgebung am Brandenburger Tor kräftig im Kanon gesungen auf die Melodie von "Hejo - spann den Wagen an": Wachstum unendlich zerstört – Erdenleben, das uns nicht gehört – das verstehn` schon Kinder, das verstehn` schon Kinder...

Später, im großen Geschiebe von alten und jungen Menschen, hat es uns in verschiedene Richtungen verschlagen – so haben wir Unterschiedliches gesehen und erlebt. Beeindruckend: 2 Menschen an einem Galgen, mit den Füßen noch auf einem Eisblock stehend! Sprüche, wie „Ohne Steuer wird`s teuer“, „Kurzstreckenflüge nur für Insekten“, „Opa, was ist ein Schneemann?“, „All you need is less“, waren auf zahlreichen, fantasievoll gestalteten Plakaten zu lesen. Dazu das unermüdliche Skandieren und Singen!

Gretas sehr emotionale und anklagende Rede wenige Tage später zeigt mir, dass die Dramatik des Klimanotstands trotz allen Wissens noch längst nicht zur Grundlage all meines Handelns geworden ist: „Menschen leiden, Menschen sterben, ganze Ökosysteme kollabieren. Wir sind am Anfang eines Massen-Aussterbens und alles, worüber Sie reden können ist Geld und das Märchen vom ewigen Wachstum – how dare you?!“ (Greta Thunberg)

Wie können wir selbst immer mehr gewahr werden, was auf dem Spiel steht, wenn wir einfach weiter machen?...

 

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Wichtiger Hinweis:

Wir möchten Sie aufmerksam machen auf  die Veranstaltungen, die sowohl im Rahmen von Church for Future als auch der Klima Akademie Berlin durchgeführt werden.

 

Veranstaltungen Klima Akademie Berlin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fahrradtour August 2019

Die ökumenische Umweltgruppe war mal wieder unterwegs (22.08. bis 26.08.2019)

Es ist schon eine lieb gewordene Tradition, dass wir einmal im Jahr unsere Arbeit unterbrechen und uns eine gemeinsame Reise gönnen. Wie es sich für eine Umweltgruppe gehört, sind wir natürlich mit der Bahn und dem Fahrrad unterwegs und nehmen nach Möglichkeit Kontakt mit Menschen und Institutionen auf, die ihren Beitrag zur Erhaltung der Schöpfung leisten.

Dieses Mal geht es mit der Bahn in die Oberlausitz nach Zittau, von dort an der Neiße entlang zum Kloster St. Marienthal und nach Ostritz, weiter nach Görlitz, Löbau und Bautzen. Die letzte Strecke in der sächsischen Lausitz führt uns nach Neudorf Klösterlich. Von dort geht es auf dem Spreeradweg nach Spremberg, um die Heimreise mit der Bahn anzutreten.

Während einer Stadtführung in Zittau erfahren wir etwas über diesen alten Handelsplatz, der seine Mittlerrolle der geografischen Lage in der Nähe zweier Gebirgspässe verdankte. Böhmisches Bier, polnisches Getreide, Salz und Tuche wurden hier umgesetzt und mehrten neben einer eigenen Leinwand-produktion den Reichtum der Stadt.

 

Die in der DDR-Zeit entstandenen Wunden sind weitgehend verheilt, nicht jedoch die Nach-Wende-Probleme: der Abbau von Arbeitsplätzen und der Wegzug junger Menschen. Weil die Stadt kulturell viel zu bieten hat, konzentriert man sich nun auf den Tourismus.

 

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