Einladung zur Fastenaktion für Klimaschutz & Klimagerechtigkeit

 

"So viel du brauchst... " - so lautet das Motto der Fastenaktion für Klima-

schutz und Klimagerechtigkeit 2019.

Die Ökumenische Umweltgruppe beteiligt sich in diesem Jahr daran und wir möchten Sie ganz herzlich einladen, sich mit uns gemeinsam auf dieses kleine Abenteuer des Alltags einzulassen. Kommen Sie doch am Ende der ersten Fastenwoche am Samstag, 9. März um 18 Uhr in die Salvatorgemeinde zu einer gemeinsamen Suppenmahlzeit, um über die Chancen dieser Zeit zu sprechen. Dann bieten wir  Ihnen ab dem 18. März immer Montags um 18 Uhr in der Kellerbar der Salvatorgemeinde an, zu einem kurzen Erfahrungsaustausch und thematischen Hinweisen zusammenzukommen.

 

Oft haben Erlebnisse zwei Seiten – vielleicht dauert es etwas länger sich zum Einkauf mit dem Fahrrad zu bewegen, aber es schafft auch das Wohlgefühl der Bewegung und der frischen Luft. Natürlich kann eine üppige Mahlzeit ein Wohlgefühl auslösen, aber eine gesunde Ernährung schafft dauerhaft eine gesunde Kondition und das Gefühl von Lebenskraft.

Fasten muss auch nichts mit Seufzen zu tun haben, sondern es kann die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren und wird heute erfolgreich bei Therapien eingesetzt. In diesem Sinne können die sieben Wochen der traditionellen Fastenzeit zwischen Aschermittwoch am 6. März und Ostersonntag am 21. April auch als eine (Wieder-) Belebung erfahren werden.

 

 

Vierzehn Kirchen in Deutschland, unter ihnen die EKBO und der Diözesanrat des Erzbistums Berlin, haben deshalb ein gemeinsames Angebot organisiert, das sich auch im Internet unter www.klimafasten.de finden lässt.

Das kleine Begleitheft, das Sie in den Kirchen und Gemeindehäusern finden können, gibt für die sieben Wochen bis Ostern Anregungen, wie Sie anders einkaufen, unterwegs sein, weniger Energie verbrauchen und kochen können, um so einen Beitrag zur Verkleinerung Ihres ökologischen Fußabdrucks und zur Bewahrung der Schöpfung zu leisten.

 

Zu Anfang bedarf es des Einfindens, dass ich in meinem Alltag etwas Zeit dafür reserviere, auf neue Gedanken zu kommen. Ein fester Ort ohne Störung und eine feste Zeit helfen dabei auch. Ein Weg durch die Natur, neue Aufmerksamkeit für Mitgeschöpfe kann auch beleben. Dann kann ich mich in Ruhe meinem Verhältnis zum Energiedarf, zum Kochen, Einkaufen, unterwegs sein, Verpacken und schließlich zum Verankern von Veränderungen widmen.

Wir haben in der Ökumenischen Umweltgruppe gelernt, dass uns das Hören und Erzählen in einer offenen Gesprächsrunde enorm motiviert für neue Ideen und praktisches Handeln. Es führt zu den kleinen Schritten, die tatsächlich etwas verändern, während die Drohszenarien zum Klimawandel eher hilflos machen.

Wir würden uns sehr freuen über Ihre rege Beteiligung an unserer Aktion!

 

Georg Wagener-Lohse