Erntedank mit hundert Bäumen

 

Wieder war der Sommer heiß. Welche Wohltat war es dann, im Schatten einen großen Baumes zu liegen und den Wolken zu-zuschauen, wie sie am blauen Himmel treiben. Ein großer Baum ist wie ein großer Bruder in Gottes weitem Garten.

Wenn sich in diesem Jahr wieder die Gemeinden treffen, um gemeinsam Erntedank zu feiern, dann werden wir auf dem fröhlichen Umzug durch die Bahnhofstraße einen Baum mitführen und ihn anschließend im Gemeindegarten pflanzen. Und die Kinder werden ihn begießen. Ein Baum als Zeichen der Güte Gottes.

 

Und während wir pflanzen, werden wir auch daran erinnert, wie die Hitze des Sommers den Bäumen zugesetzt hat und wie die Erde unter einem sich wandelnden Klima leidet. Und wir

Foto: R. Kraft

 

 

werden zuhören, auf das, was uns dieser Baum zu sagen hat über die notwendige Umstellung unserer Lebensgewohnheiten.

Und weil nun Bäume, wo immer sie wachsen, so freundlich sind, Kohlenstoff zu absorbieren, sind sie zugleich Freunde und Helfer im Kampf gegen die Erderwärmung. Darum werden wir auch in diesem Gottesdienst eine großzügige Gabe auf den Altar legen, damit in unserem Partnerkirchenkreis in Tansania hundert Bäume gepflanzt werden können. Dort ist der Klimawandel noch spürbarer als bei uns und droht, die Erde zu verwüsten.

Der Erntedankumzug ist am Samstag 21. September und beginnt um 11 Uhr vor der Salvatorkirche. Wir laden herzlich zur Teilnahme ein.

 

Für das Team der Ökumenischen Umweltgruppe

 

Reinhart Kraft,  Pfarrer i.R..