Wer wir sind und was wir wollen

Die Ökumenische Umweltgruppe Lichtenrade ist ein Kreis von Menschen, die sich aktiv einsetzen für Umweltschutz und nachhaltige Lebensweise. Die Gruppe ist vor 12 Jahren innerhalb der evangelischen und der katholischen Gemeinde unter dem Eindruck des Klimawandels entstanden. Die Gruppe trifft sich regelmäßig und versucht, konkrete Schritte nachhaltigen Lebens im persönlichen und im politischen Bereich auf den Weg zu bringen. Besonderes Augenmerk gilt dabei der städtebaulichen Entwicklung unseres Ortsteils. Als durchgängige Themen haben sich herausgestellt:

· Erneuerbare Energie

· Biologische Landwirtschaft

· Müllvermeidung

· Stärkung des Radverkehrs

· Lebensstil und Spiritualität

Die Ökumenische Umweltgruppe ist offen für alle, die bemüht sind um die Bewahrung der Schöpfung. Sie finanziert ihre Aktivitäten durch eine am persönlichen Umweltverbrauch orientierte Klimasteuer. Über einen „Newsletter“ ist die Umweltgruppe mit einem Freundeskreis in Lichtenrade locker verbunden.

 

 


Die katholische Salvatorkirche
Die katholische Salvatorkirche
Dorfkirche Lichtenrade mit Laterne im Vordergrund
Die evangelische Dorfkirche
Klimasteuer.pdf
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Artikel über uns in diversen Zeitschriften

Artikel: Ein lebendiges Stück Stadt 14.06.2015
Quelle: Die Kirche/Alexander Wolff
Portrait_Umweltgruppe_Lira.jpg
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AZ Lichtenrade, Ausgabe 03, 2018, S.1.pd
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AZ Lichtenrade, Ausgabe 03, 2018, S.2.pd
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Das Team

Annette Adamaschek

Gabriela Brauer

Ich arbeite seit April 2014 in der Gruppe mit und möchte mich mit meiner Zeit und Kraft für den Erhalt unserer wunderbaren Erde einsetzen. Dazu zählt für mich, nicht nur über Politiker oder Ereignisse in der Welt zu schimpfen, sondern selbst anfangen etwas dafür zu tun. Nach einer Zeit des Umdenkens in punkto Ernährung, Energie, Umwelt und gerechter Verteilung der Lebensqualität auf der Erde, habe ich mich dieser Gruppe angeschlossen, um mit Gleichgesinnten etwas zu bewegen und Mitmenschen zu animieren sich auch auf den Weg zu machen. ES LOHNT SICH !

Friedrich Ernst

Nele Federn-Ronacher

Herzau, Helmut

Zwei Ereignisse haben mich nachhaltig beeindruckt: 1. Die Ölkrise am Anfang der 1970er Jahre und 2. Der GAU im Atomkraftwerk von Tschernobyl. Die Ölkrise hat uns vor Augen geführt, wie abhängig die Industriestaaten von fossilen Energieträgern sind und wie leicht wir zum Spielball von Erdöl fördernden Staaten werden können, die in der Regel nicht zu den lupenreinen Demokratien zählen. Die Katastrophe von Tschernobyl hat uns gezeigt, wie hilflos wir sind, wenn wir die Kontrolle über Atomreaktoren verlieren. Darüber hinaus hat sich herausgestellt, dass die sichere Lagerung abgebrannter Brennstäbe in Deutschland ein bisher ungelöstes Problem ist… Deshalb bemühe ich mich um den Einsatz sauberer Energieträger und den sparsamen Umgang damit.

Bärbel Höckh

Durch mein Biologie- und Chemie-Studium habe ich schon vor langer Zeit einen besonderen Zugang zum Thema Umwelt bekommen. 35 Jahre als Lehrerin haben mir gezeigt, wie wichtig es ist und wie schwer es sein kann, Verstand und Seele der Menschen zu erreichen. Und weil man nie aufgeben soll, will ich das jetzt auch hier in meiner direkten Umgebung in Lichtenrade versuchen - zusammen mit der Ökumenischen Umweltgruppe.

 

 

Reinhart Kraft

Ich bin evangelischer Pfarrer im Ruhestand. Unter dem Eindruck des Klimaberichtes der Vereinten Nationen habe ich die Lichtenrader Umweltgruppe im Jahre 2007 ins Leben gerufen. Heute bin ich dankbar überrascht über den Zusammenhalt und die Tatkraft dieses offenen Kreises. Ich bin überzeugt, dass der rücksichtslose Umgang unserer Zivilisation mit den Gütern der Erde katastrophale Folgen hat. Ich bin genauso überzeugt, dass es auch anders geht. Und ich finde das Leben auf dieser Erde immer noch so kostbar und so schön, dass ich gern das meine dazu tun möchte, es zu gestalten und zu bewahren. Am liebsten zusammen mit anderen. Ich habe die Hoffnung, dass wir in Lichtenrade einen Wochenmarkt hinbekommen und dass es uns gemeinsam gelingt, das Haus Buhr zu einem kulturellen Treffpunkt zu entwickeln.

Stephan Lisiewicz

 

Emily Lochner

Karen Ohms

Im christlichen Glauben ist mir bewusst, dass jeder Mensch Verantwortung trägt für unsere Erde , die uns anvertraut wurde. Dieser Verantwortung versuche ich gerecht zu werden – zunächst im persönlichen Bereich. Angesichts der Bedrohung unseres Planeten durch Klimawandel, Ausbeutung und Kriege will ich nicht resignieren und Veränderung nicht nur von Politikern erwarten. Deshalb setzte ich mich zusammen mit Gleichgesinnten für einen alternativen Lebensstil ein. Ich verzichte auf ein eigenes Auto und nehme für kurze Strecken mein Fahrrad. Ich beziehe Strom aus erneuerbaren Energien, bevorzuge regional erzeugte und fair gehandelte Produkte und unterstütze solidarische Landwirtschaftsprojekte und Öko-Bauernhöfe statt Agrarindustrie mit Massentierhaltung. Wir dürfen uns durch ungünstige weltpolitische Entwicklungen nicht entmutigen lassen. 

Manfred Raß

 

 Matthäus 5,6

Margrit Schmidt

Für mich gilt es, bei den politischen Weichenstellungen bezüglich einer sparsamen, effizienten und klimaschonenden Energiewirtschaft meinen Einfluss geltend zu machen, sei es durch Wahlen, durch Demonstrationen, Unterschriftenaktionen, Aufklärung und Unterstützung derjenigen, die die Energiewende vorantreiben. Ebenso wichtig ist mir eine Wende in der Landwirtschaft inklusive der unheilvollen Exportsubventionen, die unsere Überschüsse nicht zum Segen der Armen werden lassen, sondern die kleinbäuerliche Landwirtschaft in den armen Ländern zerstören. Immer mehr erkenne ich, wie meine tagtäglichen Entscheidungen beim Einkauf zusammenhängen mit Elend und Zerstörung. Das möchte ich stärken: den fairen Handel, Biolebensmittel, die GLS Bank und Oikokredit, Ökostrom Anbieter und die Bürger Energiegenossenschaft Berlin. Seit vielen Jahren finde ich bei den Menschen in der Umweltgruppe Resonanz und Ermutigung in diesen Fragen nach einem gelingenden und verantwortbaren Leben auf dieser schönen gefährdeten Erde.

 

Hans Ulrich Scholz

"Eine andere Welt ist möglich" hat sich schon gewandelt in eine andere Welt ist nötig. Deshalb sollte Mensch schon mal bei sich selbst

beginnen und sich mit anderen gemeinsam einbringen. Vor Ort in Lichtenrade ist die Ökumenische Umweltgruppe sowohl in Sachen

Nachhaltigkeit als auch in Bürgerbeteiligung aktiv. U.a. mit der Beachtung des eigenen ökologischen Fußabdrucks oder dem erfolgreichen

Einsatz für den gesellschaftlich nutzbringenden Erhalt der Alten Mälzerei. Da bin ich gerne dabei.

 

Andreas Stellwag

Als Architekt und Stadtplaner beschäftige ich mich seit vielen Jahren damit Städte lebenswerter zu machen. Die Welt steht vor der großen Herausforderung die Folgen des Bevölkerungswachstums zu meistern. Da die Menschheit Teil des globalen Ökosystems ist, wird dies nur gelingen, wenn wir uns alle bewusst machen, welche Folgen unsere Lebensweise hat und versuchen, der Zerstörung unserer Umwelt entgegenzuwirken. Vor diesem Hintergrund interessieren mich Fragen zu Grenzen des Wachstums und zu Ressourcen schonenden Wirtschaftskreisläufen genauso wie konkrete Fragen zur Gestaltung des öffentlichen Raums in unserem Kiez. Was also liegt näher, als mit anderen zusammen diese Themen anzugehen?

 

 

Hans Streu

Mein Einsatz richtet sich gegen die Wegwerfmentalität unserer Konsumgesellschaft – denn ein großer Teil unserer Konsumgüter wird, weil kurzlebig oder einer Mode unterworfen, für die Mülltonne produziert. Sinnlose Ressourcenvergeudung und Umweltverschmutzung sind die Folge. Als passionierter Radfahrer engagiere ich mich bei Themen wie Verkehr und Stadtplanung.

 

Gisela Theisen-Grams

Das Thema Umweltschutz ist mir seit langem ein großes Anliegen. Es waren die Katastrophen von Harrisburg und Tschernobyl, die mich in den 80ern nachhaltig zum Engagement für unsere Umwelt motivierten.

Als Lehrerin konnte ich Themen wie Globalisierungsfolgen, Klimawandel oder Fairer Handel mit den SchülerInnen im Unterricht oder in Projekten erarbeiten, und seit 2013 habe ich in der Ökumenischen Umweltgruppe MitstreiterInnen gefunden, mit denen ich konkrete Schritte entwickeln kann für einen nachhaltigen, möglichst klimaneutralen Lebensstil. Wichtig dabei ist mir, dass ich nicht alleine bin mit der doch beängstigenden Entwicklung in puncto Klimawandel und mit unserer Gruppe auch lachen, singen und feiern kann.

 

 

Ines Tschugg

 

 

Dr.-Ing. Georg Wagener-Lohse

beruflich selbständiger Energiespezialist, Vorsitzender der Fördergesellschaft Erneuerbare Energien FEE e.V., oekumenischer Christ mit dem starken Hang Glauben und Leben in politischen und praktischen Dimensionen zu verbinden, aktiv für die Entwicklung des Mälzereiareals zu einem neuen urbanen Zentrum und für die Bahnhofstraße als Standort mit hoher Aufenthaltsqualität, Vorsitzender des Bürgerforums Lichtenrade e.V. zur Koordinierung gemeinsamer Aktivitäten mit den Unternehmern und Grundeigentümern in Lichtenrade.

Bei der Arbeit