Unser Standpunkt

Unter dem Eindruck des Klimawandels enstand 2007 die ökumenische Umweltgruppe Lichtenrade innerhalb der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde. Wir bemühen uns um die Bewahrung der Schöpfung und suchen nach Möglichkeiten, Klimaschutz und nachhaltiges Leben im persönlichen, kirchlichen und kommunalen Bereich auf den Weg zu bringen. Wir sind verbunden mit einem Netzwerk von Lichtenradern, die wir zwei- bis dreimal im Jahr zu größeren Veranstaltungen einladen.

Es begann mit dem Studium des UN Klimaberichtes 2007 und mit einer dreitägigen Klimakonferenz in Lichtenrade. Es folgten Veranstaltungen zu "Energiepflanzen und Welternährung", zum "nachhaltigen Warenkorb", zur "ökologischen Landwirtschaft", zur "Energiewende" und "nachhaltiger Kleidung". Im "Café Lebensart" warben wir für eine umweltfreundliche und zugleich genüssliche Lebensweise – einfach besser leben. Die Ev. Gemeinde ließ sich zum Bau einer Solaranlage auf dem Gemeindehaus gewinnen. In den letzten Jahren bemühte sich die Umweltgruppe durch Studium, Bürgerversammlungen, Pressearbeit und Gespräche mit den Bezirksverordneten verstärkt um eine nachhaltige und maßvolle Lösung für das geplante Lichtenrader Zentrum (Bahnhofstraße und das Areal um die Alte Mälzerei) und setzte und setzt sich ein für eine Tunnellösung für die Dresdner Bahn.  Als Voraus-Zeichen für eine politische Zielsetzung besteuern die Mitglieder der Umweltgruppe freiwillig ihren persönlichen CO2 – Fußabdruck und finanzieren so die mit den Aktivitäten verbundenen Kosten.


Die katholische Salvatorkirche
Die katholische Salvatorkirche
Dorfkirche Lichtenrade mit Laterne im Vordergrund
Die evangelische Dorfkirche
Mein CO2 Fußabdruck
Klimasteuer_Umweltgruppe(2).pdf
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Artikel: Ein lebendiges Stück Stadt 14.06.2015
Quelle: Die Kirche/Alexander Wolff
Portrait_Umweltgruppe_Lira.jpg
JPG Bild 2.2 MB

Das Team

Annette Adamaschek

Gabriela Brauer

Ich arbeite seit April 2014 in der Gruppe mit und möchte mich mit meiner Zeit und Kraft für den Erhalt unserer wunderbaren Erde einsetzen. Dazu zählt für mich, nicht nur über Politiker oder Ereignisse in der Welt zu schimpfen, sondern selbst anfangen etwas dafür zu tun. Nach einer Zeit des Umdenkens in punkto Ernährung, Energie, Umwelt und gerechter Verteilung der Lebensqualität auf der Erde, habe ich mich dieser Gruppe angeschlossen, um mit Gleichgesinnten etwas zu bewegen und Mitmenschen zu animieren sich auch auf den Weg zu machen. ES LOHNT SICH !

Friedrich Ernst

Nele Federn-Ronacher

Herzau, Helmut

Zwei Ereignisse haben mich nachhaltig beeindruckt: 1. Die Ölkrise am Anfang der 1970er Jahre und 2. Der GAU im Atomkraftwerk von Tschernobyl. Die Ölkrise hat uns vor Augen geführt, wie abhängig die Industriestaaten von fossilen Energieträgern sind und wie leicht wir zum Spielball von Erdöl fördernden Staaten werden können, die in der Regel nicht zu den lupenreinen Demokratien zählen. Die Katastrophe von Tschernobyl hat uns gezeigt, wie hilflos wir sind, wenn wir die Kontrolle über Atomreaktoren verlieren. Darüber hinaus hat sich herausgestellt, dass die sichere Lagerung abgebrannter Brennstäbe in Deutschland ein bisher ungelöstes Problem ist… Deshalb bemühe ich mich um den Einsatz sauberer Energieträger und den sparsamen Umgang damit.

Reinhart Kraft

Ich bin evangelischer Pfarrer im Ruhestand. Unter dem Eindruck des Klimaberichtes der Vereinten Nationen habe ich die Lichtenrader Umweltgruppe im Jahre 2007 ins Leben gerufen. Heute bin ich dankbar überrascht über den Zusammenhalt und die Tatkraft dieses offenen Kreises. Ich bin überzeugt, dass der rücksichtslose Umgang unserer Zivilisation mit den Gütern der Erde katastrophale Folgen hat. Ich bin genauso überzeugt, dass es auch anders geht. Und ich finde das Leben auf dieser Erde immer noch so kostbar und so schön, dass ich gern das meine dazu tun möchte, es zu gestalten und zu bewahren. Am liebsten zusammen mit anderen. Ich habe die Hoffnung, dass wir in Lichtenrade einen Wochenmarkt hinbekommen und dass es uns gemeinsam gelingt, das Haus Buhr zu einem kulturellen Treffpunkt zu entwickeln.

Stephan Lisiewicz

 

Karen Ohms

Im christlichen Glauben ist mir bewusst, dass jeder Mensch Verantwortung trägt für unsere Erde , die uns anvertraut wurde. Dieser Verantwortung versuche ich gerecht zu werden – zunächst im persönlichen Bereich. Angesichts der Bedrohung unseres Planeten durch Klimawandel, Ausbeutung und Kriege will ich nicht resignieren und Veränderung nicht nur von Politikern erwarten. Deshalb setzte ich mich zusammen mit Gleichgesinnten für einen alternativen Lebensstil ein. Ich verzichte auf ein eigenes Auto und nehme für kurze Strecken mein Fahrrad. Ich beziehe Strom aus erneuerbaren Energien, bevorzuge regional erzeugte und fair gehandelte Produkte und unterstütze solidarische Landwirtschaftsprojekte und Öko-Bauernhöfe statt Agrarindustrie mit Massentierhaltung. Wir dürfen uns durch ungünstige weltpolitische Entwicklungen nicht entmutigen lassen. 

Manfred Raß

 

 Matthäus 5,6

Margrit Schmidt

Für mich gilt es, bei den politischen Weichenstellungen bezüglich einer sparsamen, effizienten und klimaschonenden Energiewirtschaft meinen Einfluss geltend zu machen, sei es durch Wahlen, durch Demonstrationen, Unterschriftenaktionen, Aufklärung und Unterstützung derjenigen, die die Energiewende vorantreiben. Ebenso wichtig ist mir eine Wende in der Landwirtschaft inklusive der unheilvollen Exportsubventionen, die unsere Überschüsse nicht zum Segen der Armen werden lassen, sondern die kleinbäuerliche Landwirtschaft in den armen Ländern zerstören. Immer mehr erkenne ich, wie meine tagtäglichen Entscheidungen beim Einkauf zusammenhängen mit Elend und Zerstörung. Das möchte ich stärken: den fairen Handel, Biolebensmittel, die GLS Bank und Oikokredit, Ökostrom Anbieter und die Bürger Energiegenossenschaft Berlin. Seit vielen Jahren finde ich bei den Menschen in der Umweltgruppe Resonanz und Ermutigung in diesen Fragen nach einem gelingenden und verantwortbaren Leben auf dieser schönen gefährdeten Erde.

 

Andreas Stellwag

 

 

Hans Streu

Mein Einsatz richtet sich gegen die Wegwerfmentalität unserer Konsumgesellschaft – denn ein großer Teil unserer Konsumgüter wird, weil kurzlebig oder einer Mode unterworfen, für die Mülltonne produziert. Sinnlose Ressourcenvergeudung und Umweltverschmutzung sind die Folge. Als passionierter Radfahrer engagiere ich mich bei Themen wie Verkehr und Stadtplanung.

 

Gisela Theisen-Grams

 

 

 

Ines Tschugg

 

 

Dr.-Ing. Georg Wagener-Lohse

beruflich selbständiger Energiespezialist, Vorsitzender der Fördergesellschaft Erneuerbare Energien FEE e.V., oekumenischer Christ mit dem starken Hang Glauben und Leben in politischen und praktischen Dimensionen zu verbinden, aktiv für die Entwicklung des Mälzereiareals zu einem neuen urbanen Zentrum und für die Bahnhofstraße als Standort mit hoher Aufenthaltsqualität, Vorsitzender des Bürgerforums Lichtenrade e.V. zur Koordinierung gemeinsamer Aktivitäten mit den Unternehmern und Grundeigentümern in Lichtenrade.

Bei der Arbeit