Zur Entwicklung Lichtenrades

Entwurfzeichung Bahnhofstraße Lichtenrade

4.6.16, Grußwort von Frau Dr. Sybill Klotz, Stadträtin für Gesundheit und Soziales im Bezirk Tempelhof-Schöneberg, beim Frühstück auf der Bahnhofstraße:

 

Liebe Lichtenrader,

Frühstück und gute Laune, das hat auf der Bahnhofstraße mittlerweile schon Tradition, in diesem Jahr kommt noch das gute Wetter dazu! Deshalb herzlichen Dank für die nette Einladung von Pfarrer Kraft, der für mich die letzten vier Jahre ein wichtiger Ansprechpartner sowie das freundliche, besonnene und menschliche Gesicht von Lichten- rade war und ist - vielen Dank dafür!

Ich habe Ihnen in meiner Rolle als Stadträtin zum heutigen Frühstück etwas mitgebracht: den Blick zurück oder auch: wie alles begann (das wird einigermaßen kurz) und den Blick nach vorn (das interessiert Sie sicher mehr). Und das versuche ich auch ein bisschen launig zu machen, denn das ist ja hier keine Bezirksamtssitzung.

Wie alles begann:

Weil Lichtenrade ein guter Ort zum Leben ist, wollte hier ein großer und finanzstarker Investor die ungefähr 90. Einkaufsmall Berlins errichten. 

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Frühstück Bahnhofstraße '16

Am Samstag, 4. Juni 2016, von 10–13 Uhr, fand zum vierten Male seit 2012 das "Frühstück auf der Bahnhofstraße" statt und die sonst so viel befahrene Straße wurde  zwischen Rehagener und Mellener Straße zur Flaniermeile, die zum Bummeln, Frühstücken, Spielen  und Tanzen  einlud. Bei dem wunderbaren Wetter wurde von allem reichlich Gebrauch gemacht!  Zwei Rikschas beförderten Besucher die Bahnhofstraße entlang. Warum Rikschas? Sie sind ein Gedanke zur Mobilität angesichts knapper Parkplätze. Stellen Sie sich vor - so konnte man auf Infozetteln auf allen Tischen lesen - ein Rikscha- Service bringt Sie und Ihre Einkäufe nachhause: angenehm leise, abgasfrei, unterhaltsam und klimafreundlich!  

Zahlreiche Marktstände boten Informationen zu Lichtenrade, wie z.B. die drei Stände der "Aktiven Zentren", der BI Dresdner Bahn, des Flüchtlingswohnheims, des Unternehmernetzwerkes, des Haus- und Grundbesitzervereins, um nur einige zu nennen. Die Suppenküche, der Tauschring und die evangelische Jugend boten wie im letzten Jahr kleine Köstlichkeiten für den leiblichen Genuss.

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Bühnenprogramm am 4.6.16.pdf
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Flyer Frühstück Bahnhofstraße 2016 Kop
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Was ist Fair Trade?

Fair Trade

Das Fairtrade-Siegel garantiert dem Erzeuger/Kleinbauern einen Fest- preis für sein Produkt!

Der Festpreis bleibt auch bei Miss- ernten bestehen! In guten Jahren bekommen Erzeuger/Kleinbauern anteilig auch mehr Geld!

Zusätzlich zum Festpreis gibt es eine Fair Trade Prämie! Diese Prämie wird für Projekte innerhalb der Kooperativen, in denen die Klein-bauern zusammen geschlossen sind, verwendet! Das können Kitas, Schulprojekte, Fortbildungen,

Brunnen oder auch Fahrräder sein, um die Mobilität möglich zu machen.

Fair Trade garantiert langfristige Handelsverträge, so dass die Einnahmen verlässlich sind!

Erzeuger/Kleinbauern und nationale Organisationen haben je 50% Stimmanteile im Vorstand und in den Gremien, in denen Preise und Standards festgelegt werden!

Die Erzeuger/Kleinbauern sind nicht mehr abhängig und den Händlern ausgeliefert.

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Was bedeutet Fair Trade.pdf
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Lichtblick für Lichtenrade

Gruppenbild der Ökumenischen Umweltgruppe

Neue Perspektiven für die Alte Mälzerei

Lichtenrade wird gerade nicht von guten Nachrichten überschwemmt. Im Gegenteil: Stück für Stück wird das Ausmaß der Beschädigung des Stadtteils durch die bevorstehende Großbaustelle der Bahn erkennbar. Über einen Lichtblick gilt es dennoch zu berichten. Die Alte Mälzerei zwischen Bahnhof Lichtenrade und Steinstraße ist verkauft worden. Die Ökumenische Umweltgruppe hatte Gelegenheit, mit dem neuen Eigentümer Herrn Thomas Bestgen zu sprechen. Um es vorweg zu sagen. Wir haben den Eindruck: an dieser Stelle hat Lichtenrade Glück gehabt. Hier kommt ein Investor mit der ausreichenden wirtschaftlichen Erfahrung und zugleich mit dem deutlichen Interesse an einer sozialverträglichen Nutzung des Gebäudes und an der Gestaltung des Umfeldes.

Herr Bestgen ist Geschäftsführer der UTB Projektmanagement und Verwaltungsgesellschaft mbH mit Sitz Berlin und hat sich besonders auf dem Gebiet des genossen-schaftlichen Wohnungsbaus in Berlin engagiert. Er erwirbt das Gebäude jedoch als Familienbesitz als Privatmann.

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